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Absicherung des Depots?  

 
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Oktaeder
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BeitragVerfasst am: 02.06.2017, 16:49    Titel: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Sichert ihr eure Anlagen irgendwie ab? Also irgendwelche Put-OS um im Crashfall wenigstens einen Teil der Verluste abzufedern?
Ich habe damit um den Brexit herum gute Erfahrungen gemacht und insgesamt nur geringe Währungsverluste wegstecken müssen.

Ich werde jetzt mal 2,5% meines Aktien-Depotwertes (oder die Gewinne dieser Woche) einsetzten. Einen Put aus den S&P 500 habe ich schon, jetzt werde ich noch Pfund und $ shorten. Laufzeit 2 Jahre. Andere Strategien?
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 02.06.2017, 17:42    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Ich mache das für manche Dinge, es ist aber auf Dauer teuer.
Wenn Du ein konkretes Ereignis erwartest oder konkrete Dinge absichern willst, dann geht das ne Weile aber auf Dauer legst Du halt den Margin drauf.

Brexit zum Beispiel hat bei mir ein bisschen was gebracht, bei Trump zum Beispiel aber lag ich ja komplett daneben, da ist der Dollat dann sogar hoch gegangen.

Das einzige Mal, wo mir das wirklich substanziell was gebracht hat war damals bei dem VW-Porsche-Ding während der Finanzkrise, das war allerdings gleich richtig lohnend.

Ein Problem ist halt auch, dass man sich von den Hebeln nicht täuschen lassen darf, die gelten nur für die Grenz-Kursänderung, d.h. bei größeren Kursänderungen werden die sehr schnell kleiner. Das heißt, bei klassischen Puts musst Du hoffen, das sie im Geld landen, bei Zertis ständig handeln, was wieder teuer ist. Bei Futures ist es egal, die sind dafür i.d.R. nicht gehebelt.
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StefanAlbert



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BeitragVerfasst am: 02.06.2017, 18:53    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Ich schreib keine Put Optionen. Lohnt sich bei meinen Investitionssummen nicht. Ich sichere mich nur über entsprechende Stop-Loss ab.
Allerdings möchte ich zukünftig ein paar Covered Calls schreiben, bei Aktien, die ich gerne bei Rücksetzern kaufen will. Bin da mich gerade am Weiterbilden diesbezgl.
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Lendsberg



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BeitragVerfasst am: 02.06.2017, 20:50    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Also klassisch absichern tue ich nicht. Das verursacht nur zusätzliche Kosten.

1. Ich fahre ja eine Dividendenstrategie, der Cashflow läuft also in der Regel egal wohin der Markt sicht gerade bewegt.

2. Meine Strategie sieht einen Cash-Bestand von 10-20% vom Aktienvolumen vor. Bedeutet das zum Einen der Depotwert nicht gleich stark fällt wie der Aktienwert und ich kann in Phasen starker Einbrüche günstige Zukäufe tätigen.

3. Ich verzichte vollständig auf Stop-Orders, die halte ich für gefährlich. Alle Papiere sind sorgfälltig gewählt und werden nur verkauft wenn für mich die Story nicht mehr stimmt. Das sollte dann aber keine Panik-Entscheidung sein, sondern das Ergebnis einer sorgfältigen Analyse.

4. Ich setzte auf eine starke Diversifizierung. Was auch eine Voraussetzung für 3. ist. Sollte also ein Papier in Schwirigkeiten geraten, wird mein Depot nur wenig beeinflusst.

Gruß
Lendsberg
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 03.06.2017, 00:57    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

StefanAlbert hat Folgendes geschrieben:

Allerdings möchte ich zukünftig ein paar Covered Calls schreiben, bei Aktien, die ich gerne bei Rücksetzern kaufen will. Bin da mich gerade am Weiterbilden diesbezgl.

Darfst Du doch als Privatanleger in D nicht mehr, oder? Gab's da nicht gerade eine Neuregelung?

Außerdem: wozu soll das gut sein? Findest Du das bisschen Margin wirklich so attraktiv?
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Lendsberg



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BeitragVerfasst am: 03.06.2017, 10:54    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
Darfst Du doch als Privatanleger in D nicht mehr, oder? Gab's da nicht gerade eine Neuregelung?


Das was Du meinst sind CFDs, StefanAlbrecht spricht von Aktien-Optionen. Und auch CFDs kann man weiterhin als PrivatAnleger handeln, allerdings nur ohne Nachschusspflicht. Sprich das ganz große Risiko trägt dann der Broker und da wird die Zeit jetzt erstmal zeigen müssen, wie viele Broker solche Angebote überhaupt machen wollen und wenn zu welchen Konditionen. Wink

Gruß
Lendsberg
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 03.06.2017, 11:19    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Lendsberg hat Folgendes geschrieben:

Das was Du meinst sind CFDs, StefanAlbrecht spricht von Aktien-Optionen. Und auch CFDs kann man weiterhin als PrivatAnleger handeln, allerdings nur ohne Nachschusspflicht. Sprich das ganz große Risiko trägt dann der Broker und da wird die Zeit jetzt erstmal zeigen müssen, wie viele Broker solche Angebote überhaupt machen wollen und wenn zu welchen Konditionen. Wink


Stimmt. Habe die Mail der Bank jetzt auch mal gelesen, und nicht nur den Titel Smile

Ich verstehe den Sinn trotzdem immer noch nicht. Außerdem habe ich doch bei Covered Calls das gleiche Problem: ich muss einen Broker finden, der das für mich macht und dafür mit ins Risiko geht. Gibt's das standardisiert?
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buttchopf23



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BeitragVerfasst am: 03.06.2017, 11:52    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Via Eurex zB, da hab ich immer meine Optionen geschrieben
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 03.06.2017, 12:56    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Und denen hinterlegst Du dann Deine Aktien? Oder wird das durch ein Gegengeschäft abgesichert?

Ich verstehe immer noch nicht, wie Du damit Dein Portfolio absicherst? Ein Covered Call ist doch gerade eine begrenzte Absicherung, der deckt doch eigentlich gerade kleinere Risiken ab und lässt Dir die großen, das ist doch eigentlich ein Instrument, mit dem Du auf einen erwarteten Verlauf spekulierst, statt abzusichern.
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Lendsberg



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BeitragVerfasst am: 03.06.2017, 16:40    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
Ich verstehe immer noch nicht, wie Du damit Dein Portfolio absicherst?


Ich ehrlich gesagt auch nicht, Optionen schreiben ist ja eher eine Trading-Strategie und keine Absicherung. Es sei denn, ich hätte einen raffinierten Trick übersehen und den bekommen wir jetzt erklärt. Wink

Gruß
Lendsberg
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StefanAlbert



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BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 15:34    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Lendsberg hat Folgendes geschrieben:
nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
Darfst Du doch als Privatanleger in D nicht mehr, oder? Gab's da nicht gerade eine Neuregelung?


Das was Du meinst sind CFDs, StefanAlbrecht spricht von Aktien-Optionen. Und auch CFDs kann man weiterhin als PrivatAnleger handeln, allerdings nur ohne Nachschusspflicht. Sprich das ganz große Risiko trägt dann der Broker und da wird die Zeit jetzt erstmal zeigen müssen, wie viele Broker solche Angebote überhaupt machen wollen und wenn zu welchen Konditionen. Wink

Gruß
Lendsberg


Genau, ich hab eher von Aktienoptionen gesprochen und hab dabei aber in der kürze der Zeit einfach mal "Bullshit"- geschrieben. Ich meinte natürlich nicht Covered Calls sondern Cash Secured Puts.

Ich geh auch von der anderen Seite aus. Oktaeder ist ja auf Optionskäuferseite um sich abzusichern, ich steh mit meinen Gedankengängen auf der Optionsverkäuferseite.

Covered Calls kann man theoretisch etwas zur Absicherung nutzen. Die eingestrichene Prämie "dämpft" zumindest etwas den Verlust. Im Gegenzug wird aber die Gewinnchance gemindert, da man an einem bestimmten Punkt verkaufen muss.

Bei Cash Secured Puts streicht man die Prämie ein oder muss die Aktie dann zum Strike kaufen. Das macht in meinen Augen durchaus Sinn bei Aktien, die man auch tatsächlich kaufen oder nachkaufen möchte.

Aber wie gesagt, ich bin gerade dabei mich in das Thema einzuarbeiten und habs in der Praxis auch noch nicht gemacht.
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WhatCrisis



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BeitragVerfasst am: 06.06.2017, 17:08    Titel: Re: Absicherung des Depots? Antworten mit Zitat

Ich sichere nix im Depot ab - passt einfach nicht zu meiner Strategie.
Bei einem durchschnittlichen Anlagehorizont von etwa 10 Monaten steige ich generell relativ früh aus (so wie aktuell zum Beispiel Wink - bin seit 2 Wochen komplett aus Aktien draußen) und parke das Geld solange auf Tagesgeldkonten (kleiner Tipp: "Zinspilot"). Dafür bin ich bei ersten Hausse-Anzeichen dann aber auch recht früh wieder voll investiert.
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investiert nach Höhe der Gesamtsumme in:
bis auf weiteres: .Bondora. - .Robocash.
auslaufend: .Kapilendo.
beendet: .Viainvest. - .Swaper. - .Twino. - .bondster. - .Estateguru. - .Mintos.
gecrasht: .Envestio. - .Kuetzal.- .Viventor. - .wisefund.
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