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Gunnar1978
Anmeldedatum: 13.03.2010 Beiträge: 168
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Verfasst am: 16.06.2010, 23:13 Titel: AM - wie gut geeignet für junge Menschen? |
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Hallo,
Mir geht seit ein paar Wochen eine Frage durch den Kopf:
Eine Binsenweisheit beim Geldanlegen lautet ja: "Je jünger ein Mensch ist, desto riskanter können seine Anlagen sein, denn er hat ja noch genug Zeit seine Fehler auszubügeln."
Wie seht ihr das im Bezug auf AM?
Im Prinzip eignet sich das Konzept von AM ja ideal für junge Anleger, also sprich für Kleinanleger. Anlagen sind schon ab einem denkbar niedrigsten Betrag möglich, die Renditechance ist relativ hoch und auch die Chance, dass der Anleger die (komplette) Auszahlung erlebt ist sehr hoch.
(Selbstverständlich vorausgesetzt, der KN streckt nicht wirtschaftlich oder gar gesundheitlich ohne RKV alle Viere von sich)
Annuitätendarlehen eignen sich ja hervorragend (man kann auch sagen verleiten) zur Wiederanlage. Naja, den Effekt von Zins und Zinseszins muss ich wohl nicht weiter erklären...
Was meint ihr? Regelmäßiges Anlegen (Sparen) der 18-30jährigen bei AM? _________________
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Tolwyn
Anmeldedatum: 24.02.2010 Beiträge: 147
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Verfasst am: 16.06.2010, 23:58 Titel: |
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Ich denke das der Grundgedanke gar nicht so verkehrt ist, wer jung ist kann monatlich meist nur wenig beiseite legen und kann es sich auch leisten ein höheres Risiko einzugehen. Soweit ok...
ABER
Ich glaube nicht das besonders viele "jugendliche" dieses Thema sonderlich spannend finden. Ohne ein Interesse für die Materie würden jugendliche vermutlich zu wenig Zeit investieren, sich nicht genügend mit den Risiken auseinandersetzten und zu wenig Sorgfalt bei der Auswahl der Projekte walten lassen. Das ist dann eher Glücksspiel als Geldanlage! Vermutlich würden viele den Rückfluss auch nicht optimal genug reinvestieren.
Bei den meisten wird es besser sein sie bleiben bei einem normalen 50€ Prämiensparen. Dafür braucht man weder Interesse noch Zeit und kann trotzdem auf 3-4% kommen.
Grüße Tolwyn |
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helpless
Anmeldedatum: 07.10.2009 Beiträge: 144
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Verfasst am: 17.06.2010, 09:49 Titel: |
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LOL. Wenn ich genügend Zeit habe und mich mit der Materie beschäftigt habe, inversitere ich in Aktien, High Yield Bond, OS oder was auch immer. Aber sicher nicht bei Auxmoney*
MfG _________________
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Gunnar1978
Anmeldedatum: 13.03.2010 Beiträge: 168
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Verfasst am: 17.06.2010, 11:43 Titel: |
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| helpless hat Folgendes geschrieben: | LOL. Wenn ich genügend Zeit habe und mich mit der Materie beschäftigt habe, inversitere ich in Aktien, High Yield Bond, OS oder was auch immer. Aber sicher nicht bei Auxmoney*
MfG |
Das setzt allerdings auch ein beachtliches, frei verfügbares Kapital voraus. Und das ist etwas, das man bei jungen Menschen nur in den seltensten Fällen findet. Hinzu kommt, dass man für alle die von Dir erwähnten Anlageformen großes Fachwissen und viel Erfahurng benötigt. Auch dies ist normalerweise bei jungen Menschen nicht gegeben.
Aber es ist schön für Dich, helpless, dass Du Deinen Weg zur Geldanlage gefunden hast. Leider finden den viele junge Menschen nicht. Gerade AM, oder generell p2p-Kredite, geben hier die Möglichkeit sich erstmal fast spielerisch mit diesem Thema auseinander zu setzen.
Achja, was mir noch beim Schreiben noch eingefallen ist: Jeder junge Mensch, der sich, gerade mit AM-Gesuchen, auseinander setzt, sieht fast schon eine Perlenkette mahnender Beispiele. _________________
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nobodyofconsequence P2P Legende

Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 5232
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Verfasst am: 17.06.2010, 13:11 Titel: |
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| Gunnar1978 hat Folgendes geschrieben: |
Das setzt allerdings auch ein beachtliches, frei verfügbares Kapital voraus. Und das ist etwas, das man bei jungen Menschen nur in den seltensten Fällen findet. Hinzu kommt, dass man für alle die von Dir erwähnten Anlageformen großes Fachwissen und viel Erfahurng benötigt. Auch dies ist normalerweise bei jungen Menschen nicht gegeben.
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Bei älteren auch nicht. Wissen über finanzielle Dinge, insbesondere fundamentaler Natur, nicht nur die üblichen vulgärwissenschaftlichen Anekdoten aus Manager Magazin, Handelsblatt & Co ist insgesamt dünn gesät und geht quer zu allen Alters- und Berufsgruppen. Wie man im Gespräch mit 50-jährigen Sparkassen-Anlageberatern immer wieder schön feststellen kann. |
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Claus Lehmann Site Admin

Anmeldedatum: 31.08.2007 Beiträge: 18562
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Verfasst am: 17.06.2010, 17:59 Titel: |
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Auxmoney würde ich allenfalls als Beimischung zum Anlageportfolio empfehlen. Sagen wir aus Risikogründen maximal 5% der Gesamtanlagen.
Die wenigsten jungen Menschen werden über Rücklagen in solcher Höhe verfügen, dass eine Anlage bei AM in größerem Umfang Sinn macht.
Dazu kommt noch, dass jüngere Menschen weniger langfristig planen können. Damit scheinden in den meisten Fällen zumindest die Laufzeiten 48-60 Monate aus. _________________ Meine Investments (aktualisiert 12/25):
Laufend: Axiafunder*, Bondora*, Crowdcube, Estateguru*, Indemo*, Inrento*, Mintos*, Republic |
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Almenschorsch

Anmeldedatum: 15.06.2009 Beiträge: 577 Wohnort: Töging am Inn
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Verfasst am: 17.06.2010, 19:23 Titel: |
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Ich denke mal bei Auxmoney* sollte man nur Gelder investieren, deren Verlust man auch verkraften kann, unabhängig vom Alter jetzt, und schon garnicht als "regelmäßigen" Sparplan.
Und normalerweise hat man als Azubi oder Student nicht soviel Rücklagen parat um seine Kohle hier zu verzocken. Wer aber über die nötigen Mittel verfügt, dem tut sicher mal die Erfahrung ganz gut.
Wenn ich denke wie leichtsinnig ich in jungen Jahren war, da hätt ich gut in das Klientel "Will Kreditkarte und Handyschulden ausgleichen" gepaßt, auf die Weise hab ich aber auch gelernt kein Geld mehr auszugeben was ich nicht habe. Hier lern ich jetzt mal die andere Seite kennen das es zum Beispiel für einen Gläubiger auch nicht lustig ist seinem Geld hinterherzurennen und da es auch Junge Leute mit viel Kohle gibt, die ihren "Freunden" die Kohle leihen und es nie wiedersehen, und darunter auch diese Freundschaften kaputt gehen, da ist es hier besser die Erfahrung zu sammeln, notfalls auch mal auf die Fresse fallen. So sehe ich das jetzt. |
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foobar
Anmeldedatum: 31.08.2009 Beiträge: 109
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Verfasst am: 17.06.2010, 22:50 Titel: |
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Ich wollte mich als Anleger in dieser Altersgruppe (86er Baujahr) nur mal kurz zu Wort melden...
Klar dass es genug Anlagemöglichkeiten gibt in die man sein Geld stecken kann, aber P2P-Kredite sind auf jeden Fall mal eine schöne Variante die man auch ohne BWL-Studium versteht und es macht mir persönlich wesentlich mehr Spaß mich bei p2p Plattformen zu betätigen (smava, AM, Kiva) als mein Geld auf Sparbücher, Festgeldkonten oder Bausparer zu stecken...
Klar sollte das nur ein Teil der Anlagen sein und natürlich auch nur Geld dessen Verlust man im Zweifelsfall verkraften könnte. Wobei ein Totalverlust bei etwas Streuung doch wesentlich unwahrscheinlicher ist als zB bei Wertpapieren oder übersehe ich irgendwas gravierendes?
Claus, wie kommst du auf ausgerechnet 5%? Ich habe ca. 1/3 in p2p-Krediten... _________________ Auxmoney:
Smava:
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Claus Lehmann Site Admin

Anmeldedatum: 31.08.2007 Beiträge: 18562
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Verfasst am: 17.06.2010, 23:11 Titel: |
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| foobar hat Folgendes geschrieben: |
Claus, wie kommst du auf ausgerechnet 5%? Ich habe ca. 1/3 in p2p-Krediten... |
Mein "subjektives" Gefühl für Risikodiversifikation. Je "neuer" und "unerprobter" die Anlageform, desto schwerer sind potentielle Risiken einschätzbar => desto geringer sollte der Anteil an der Gesamtanlage sein.
Kann natürlich jeder für sich anders einschätzen. _________________ Meine Investments (aktualisiert 12/25):
Laufend: Axiafunder*, Bondora*, Crowdcube, Estateguru*, Indemo*, Inrento*, Mintos*, Republic |
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abacus
Anmeldedatum: 01.12.2009 Beiträge: 300
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Verfasst am: 18.06.2010, 00:40 Titel: |
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| foobar hat Folgendes geschrieben: |
Klar sollte das nur ein Teil der Anlagen sein und natürlich auch nur Geld dessen Verlust man im Zweifelsfall verkraften könnte. Wobei ein Totalverlust bei etwas Streuung doch wesentlich unwahrscheinlicher ist als zB bei Wertpapieren oder übersehe ich irgendwas gravierendes?
Claus, wie kommst du auf ausgerechnet 5%? Ich habe ca. 1/3 in p2p-Krediten... |
also wenn ich das risiko eines totalverlustes von 1000 aktienpaketen zu 1000 p2p-krediten vergleiche , dann dürfte dies bei den p2p-krediten so um den faktor ein paar milliarden höher sein.
p2p-kredite sind absolut digital ( zumindest bei am ) entweder sie werden bezahlt oder sie fallen aus.
bei aktien passiert das aber fast nie , selbst pleitekandidaten wie hre oder ikb sind kein totalausfall , die aktien haben "nur" 99% von ihrem wert verloren. daher der milliardenfaktor.
wesentlich daran ist , das du auf die höhe des verlustes einfluss nehmen kannst.
nehmen wir mal an du hast aktien von bp und ein p2p-kredit an bp am laufen.
bei der aktie kannst du jetzt sagen , ich verkaufe und nehme 10% verlust in kauf. bei deinem kredit kannst du beten und hoffen das sie an dem öldesaster nicht pleite gehen und das wars.
gruß christian |
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Gunnar1978
Anmeldedatum: 13.03.2010 Beiträge: 168
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Verfasst am: 18.06.2010, 01:07 Titel: |
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| abacus hat Folgendes geschrieben: | | p2p-kredite sind absolut digital ( zumindest bei am ) entweder sie werden bezahlt oder sie fallen aus. |
Naja, das stimmt so auch nicht ganz. Das kommt ganz darauf an, wann der KN zahlungsunfähig wird. Es ist in der Praxis leider nur so, dass er es oft zum Beginn der Kreditlaufzeit wird. _________________
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abacus
Anmeldedatum: 01.12.2009 Beiträge: 300
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Verfasst am: 18.06.2010, 03:51 Titel: |
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@gunnar1978
das mit dem digital bezog sich auf das angelegte geld.
was der kn schon zurückgezahlt hat ist ja erst mal nicht mehr angelegt.
umgekehrt bekomme ich ja auch bei aktien noch dividenden , die mir ja bleiben auch wenn das papier in den keller rauscht.
gruß christian |
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foobar
Anmeldedatum: 31.08.2009 Beiträge: 109
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Verfasst am: 18.06.2010, 06:55 Titel: |
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Ok, vielleicht sollte ich meine Strategie nochmal etwas überdenken
Mein Gedankengang war eigentlich nur folgender:
Wenn ich meine ("vielen") p2p-Kredite mit einem Aktien Fonds vergleiche sind die zu erwartenden Schwankungen imho geringer. Wenn mal ein Kredit ausfällt schmälert das meine zu erwartende Gesamtrendite evtl. um ein Pünktchen aber nur weil jetzt gerade von "Krise" gesprochen wird verliert nicht alles 50% an Wert. Die Aktienkurse korrelieren doch wesentlich stärker als die Ausfallwahrscheinlichkeit von Privatkrediten.
Naja, ich werde auf jeden Fall mal drüber nachdenken mehr zu diversifizieren...
Schönen Arbeitstag! _________________ Auxmoney:
Smava:
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scrooge

Anmeldedatum: 15.05.2009 Beiträge: 2253 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 18.06.2010, 08:06 Titel: |
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| helpless hat Folgendes geschrieben: | LOL. Wenn ich genügend Zeit habe und mich mit der Materie beschäftigt habe, inversitere ich in Aktien, High Yield Bond, OS oder was auch immer. Aber sicher nicht bei Auxmoney*
MfG |
das sind ja auch absolut risikolose Anlagen |
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nobodyofconsequence P2P Legende

Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 5232
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Verfasst am: 18.06.2010, 08:19 Titel: |
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| abacus hat Folgendes geschrieben: |
das mit dem digital bezog sich auf das angelegte geld.
was der kn schon zurückgezahlt hat ist ja erst mal nicht mehr angelegt.
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Ja nun, man kann sich Dinge auch so zurecht definieren, dass sie hinterher immer noch stimmen...
Also ich habe keine 1000 Aktienpakete und auch keine 1000 p2p-Kredite aber ich habe bei beiden schon gefühlte Totalausfälle erlebt die bei Smava* harmlos sind und bei Auxmoney* immer noch vom ursprünglich angelegten Betrag mehr wieder zurück geliefert haben als die typische Insolvenz einer Aktiengesellschaft.
Und foobar hat absolut recht was die Korrelation, insbesondere auch Autokorrelationen, die einem ja immer besonders weh tun, angeht. |
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