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Wie viel ist "genug"?  
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q1221q



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BeitragVerfasst am: 23.11.2022, 20:44    Titel: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

mich würde mal eure Meinung zum Thema Zielkapital interessieren.
Habt ihr euch ein Ziel gesteckt, ab dem ihr zB. in Frührente gehen würdet oder ab wann euer Leben sich bedeutend ändert?

Außerdem finde ich dies auch in Zusammenhang mit der Inflation interessant, wenn wir die Jahrzehnte betrachten.

1 Mio $ in 1950 => unfassbarer Wohlstand (1 von 17 Tsd Menschen)
1 Mio $ in 2022 => hat ein Polster angespart (1 von >20 Mio Menschen)

Meine persönliche Zielmarke sind 10 Mio $ (Stand heute).

Mit so viel Kapital, breit gestreut, dürfte man durchaus in jedem Szenario im Punkto Finanzen ruhig schlafen, außer vielleicht man führt einen Leben wie ein "Rockstar".

Wie seht ihr dieses Thema?
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hugh



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BeitragVerfasst am: 23.11.2022, 22:21    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass es 1950 prozentual mehr Dollar-Millionäre gegeben hat als heute.......

Betreffend Zielkapital, kommt es auch drauf an, wie alt jemand ist und wie hoch das Preisniveau ist (z.Bsp. Schweiz vs. Ostdeutschland), oder ob man auch etwas vererben möchte usw.
Ich denke du wirst keine für dich zufriedenstellende Antworten bekommen. Für mich persönlich würde eine halbe Million ausreichen. Jetzt weisst du aber nicht, ob ich alt bin und in Genf wohne, oder ob ich jünger bin und irgendwo an der Oder wohne....
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Claus Lehmann
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Beiträge: 18084

BeitragVerfasst am: 23.11.2022, 22:35    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Zu dem Thema ist der Artikel passend:
https://der-privatier.com/wann-ist-es-genug/

Oder auch diverse Blogs wie
https://retireinprogress.com/

Ich denke einige Punkte werden sich einfach altersabhängig ergeben.
Ich habe ja z.B. in der letzten Dekade viele Invests in Startups getätigt.
Das macht zukünftig bald keinen Sinn mehr (zumindest wenn es um Invest in neue Startups geht), denn ich möchte ja das Ergebnis des Invests nicht nur erleben, sondern das verdiente Geld auch noch nutzen können.

Ich glaube nicht dass konkrete Summen (Deine 10 Mio.) sinnvoll sind, bzw. höchstens als Anreiz/Ziel/Motivationsfaktor.
Dann schon eher die Überlegung welchen Lebensstil man mindestens haben möchte und dann die von der FIRE Bewegung bekannten Entnahmekalkulationen (also 4%).
Insofern erscheinen mir die von Dir ins Spiel gebrachten 10. Mio. auch sehr hoch. Bei 4% sicherer Entnahme wären das 400.000 im Jahr. Selbst wenn ich mit sehr vielen Urlauben und einem sehr konsumträchtigen Lebensstil planen würde, wüsste ich nicht wie ich soviel pro Jahr ausgeben soll.

Ist halt immer die Frage was Du im Leben möchtest. Monetäre Unabhängigkeit ist da nur ein Mittel zum Zweck, wenn auch ein sehr hilfreiches.
_________________
Meine Investments (aktualisiert 12/24):
Laufend: Bondora*, Estateguru*, Indemo*, Inrento*, Mintos*, Crowdestate* (Rest), October* (Rest), Linked Finance* (Rest), Plenti (Rest), Ventus Energy*, Seedrs*, Crowdcube, Housers* (Rest),
Beendet: Smava, Auxmoney, MyC4, Zidisha, Crosslend, Lendico, Omarahee, Lendy, Ablrate, Bondmason, Finbee*, Assetz Capital, Bulkestate, Fellow Finance, Investly*, Iuvo*, Landex, Lendermarket*, Lenndy, Moneything,
Neofinance*, Reinvest24, Robocash*, Viainvest*, Viventor, Zlty Melon
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BeitragVerfasst am: 23.11.2022, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

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q1221q



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Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 13:32    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

hugh hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube nicht, dass es 1950 prozentual mehr Dollar-Millionäre gegeben hat als heute.......

Doch definitiv. Da gibt es im Netz auch ausreichend Statistiken dazu.

hugh hat Folgendes geschrieben:

Betreffend Zielkapital, kommt es auch drauf an, wie alt jemand ist und wie hoch das Preisniveau ist (z.Bsp. Schweiz vs. Ostdeutschland), oder ob man auch etwas vererben möchte usw.
Ich denke du wirst keine für dich zufriedenstellende Antworten bekommen. Für mich persönlich würde eine halbe Million ausreichen. Jetzt weisst du aber nicht, ob ich alt bin und in Genf wohne, oder ob ich jünger bin und irgendwo an der Oder wohne....

Das stimmt natürlich. Meine o.g. Summe ist auch wirklich überdimensioniert, einfach um dann in der Theorie wirklich "Ruhe" zu haben was das Thema Finanzen angeht.
Mit so viel Geld kann man auch ein paar gute Taten vollbringen und sinnvolle Projekte unterstützen. Sowas dann eher regional, denn ich würde gern ein Auge drauf werfen können.
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q1221q



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Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 13:35    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben:
Zu dem Thema ist der Artikel passend:
https://der-privatier.com/wann-ist-es-genug/

Oder auch diverse Blogs wie
https://retireinprogress.com/

Ich denke einige Punkte werden sich einfach altersabhängig ergeben.
Ich habe ja z.B. in der letzten Dekade viele Invests in Startups getätigt.
Das macht zukünftig bald keinen Sinn mehr (zumindest wenn es um Invest in neue Startups geht), denn ich möchte ja das Ergebnis des Invests nicht nur erleben, sondern das verdiente Geld auch noch nutzen können.

Ich glaube nicht dass konkrete Summen (Deine 10 Mio.) sinnvoll sind, bzw. höchstens als Anreiz/Ziel/Motivationsfaktor.
Dann schon eher die Überlegung welchen Lebensstil man mindestens haben möchte und dann die von der FIRE Bewegung bekannten Entnahmekalkulationen (also 4%).
Insofern erscheinen mir die von Dir ins Spiel gebrachten 10. Mio. auch sehr hoch. Bei 4% sicherer Entnahme wären das 400.000 im Jahr. Selbst wenn ich mit sehr vielen Urlauben und einem sehr konsumträchtigen Lebensstil planen würde, wüsste ich nicht wie ich soviel pro Jahr ausgeben soll.

Ist halt immer die Frage was Du im Leben möchtest. Monetäre Unabhängigkeit ist da nur ein Mittel zum Zweck, wenn auch ein sehr hilfreiches.

Danke für die Links, werde ich mir mal ansehen.
Die FIRE Methode kenne ich, aber ich finde das ist wirklich zu knapp kalkuliert.
Angenommen man startet zum höchsten Aktien Stand für die nächsten 5-10 Jahre (was durchaus in der Vergangenheit möglich war).
Dann werden aus den 4% ganz schnell 2%, wenn man das Kapital nicht schmelzen möchte.

10 Mio sind sicherlich auch "eine Nummer zu groß" bzw. kann man mit wesentlich weniger Kapital auskommen.
Diese Marke dient tatsächlich eher als Motivator und ist keine Marke, welche mich bei nicht Erreichen unglücklich machen würde.
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Oktaeder
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BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 14:05    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Mein persönliches Ziel sind 50€/Tag netto passives Einkommen + Inflationsbereinigung. Das ist zu schaffen und hat einen deutlichen Effekt.
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Stand 9/2023

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Mikefamex



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BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 14:51    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Ist genau mein Ziel, 50€ pro Tag durch Zinsen und Dividenden. Ich denke, nächstes Jahr klappt es.
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Cubbio
Gast





BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 14:57    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Ich habe mir entsprechend "Tony Robbins"-Methode eine Tabelle mit verschiedenen Zwischenzielen gemacht, und bei welcher theoretischen jährlichen Rendite ich die Ziele mit welcher Summe erreichen würde (von 2-9%; z.B. ein Extra-Gehalt im Jahr).

Dazu habe ich dann noch kleine Etappen zum motivieren: Z.B. ein theoretischer Donut am Tag (da vor kurzem ein Donut-Laden um die Ecke eröffnet hat Laughing ), ein theoretischer Dürüm am Tag, usw.

10 Mio finde ich ebenfalls übertrieben. Wenn du das natürlich realistisch erreichen kannst, wäre dir das zu wünschen.

Pass nur auf, dass du nicht der Gier verfällst Wink
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q1221q



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BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 15:05    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Oktaeder hat Folgendes geschrieben:
Mein persönliches Ziel sind 50€/Tag netto passives Einkommen + Inflationsbereinigung. Das ist zu schaffen und hat einen deutlichen Effekt.

Mikefamex hat Folgendes geschrieben:
Ist genau mein Ziel, 50€ pro Tag durch Zinsen und Dividenden. Ich denke, nächstes Jahr klappt es.


Dieser Wert dann als Grundabsicherung?
weil 1.500 € / Monat sind zwar super gut (passiv) aber werden ohne weiterhin einen Job auszuüben wohl nicht lange ausreichen.
Oder von welchem Standort sprechen wir hier?


Cubbio hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mir entsprechend "Tony Robbins"-Methode eine Tabelle mit verschiedenen Zwischenzielen gemacht, und bei welcher theoretischen jährlichen Rendite ich die Ziele mit welcher Summe erreichen würde (von 2-9%; z.B. ein Extra-Gehalt im Jahr).

Dazu habe ich dann noch kleine Etappen zum motivieren: Z.B. ein theoretischer Donut am Tag (da vor kurzem ein Donut-Laden um die Ecke eröffnet hat Laughing ), ein theoretischer Dürüm am Tag, usw.

10 Mio finde ich ebenfalls übertrieben. Wenn du das natürlich realistisch erreichen kannst, wäre dir das zu wünschen.

Pass nur auf, dass du nicht der Gier verfällst Wink


Ja, solche Excel Listen habe ich auch schon oft angefertigt.
Verschiedene Renditen (Asset Klassen) und dann auf 10-40 Jahre die Kapitalentwicklung.

Alles nette Spielereien, aber grundlegend ist es ja immer gleich:
- unnötige Ausgaben reduzieren
- Gehalt / Einkommen steigern
- sinnvoll investieren / Kapital sichern & vermehren

Im Punkto Gier bin ich natürlich auch schon erfahren... Wie es sich gehört, wenn es mal so richtig gut läuft, schaltet der rationale Teil des Hirns auf Sparmodus. Aber Fehler sind in Ordnung, man sollte nur daraus lernen Smile
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Mikefamex



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BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 17:04    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Bei mir kommt noch 1400,- Rente dazu, also 3000€. Reicht mir.
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Bolanger



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BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 17:23    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Warum sollte es immer das Ziel sein, aus dem Berufsleben auszusteigen? Ich bin noch nicht sooo alt, habe aber schon erkannt, dass sich die Lebenziele sagen wir mal grob alle 10 Jahre ändern.

0-10: Was sind Ziele? Geld verstehe ich nicht.

10-20: erstmal die Pubertät überleben und einen Schulabschluss schaffen. Das Taschengeld wandert bei Weltspartag aufs Sparkonto. Gibt ja immer ein Geschenk vom Bank-Onkel. So gehen Finanzen.

20-30: Pubertät geschafft, Schulabschluss geschafft, nun muss ich aber einen Job finden und zu Anfang Gas geben. Habe ich wirklich den richtigen Lebenspartner gefunden? Immerhin kann ich mir ein bisschen Luxus leisten und Urlaube finanzieren. Der Bankonkel kann mir jetzt gestohlen bleiben. Brauche ja ohnehin ein Gehaltskonto und für Urlaub, Auto etc. geht schon einiges drauf. Wie konnte ich nur so blöd sein, mich vom Sparkassen-Plunder ködern zu lassen. Gut, dass ich das erkannt habe, jetzt bin ich auf dem richtigen Weg.

30-40: Oh Gott, die biologische Uhr tickt. Da sind die kleinen Kinder. Job wird nebensächlich. Schitte, warum habe ich eigentlich nicht früher über ein Eigenheim nachgedacht? Nun wirds aber Zeit. Und ich Volldepp habe Geld für Urlaub verprasst und mir ein neues Auto gekauft. Na gut, die Hörner habe ich mir abgestoßen und mit dem Haus ist auch klar, dass ich mich finanziell richtig aufstelle.

40-50: Isch hab' Rücken - Halbzeit und der biologische Abbau wird spürbar. Rückblickend hätte ich mich finanziell anders aufstellen sollen. Gott sei Dank läuft das mit der Familie gut. Aber war es wirklich richtig, alles bei den Finanzen auf eine Karte zu setzen mit dem Haus? Zum Glück habe ich erkannt, dass ich vorher unendlich blöd damit war. Jetzt wird aber noch in ETFs gespart, und natürlich P2P.

50-60: Hmmm... Neben Rücken habe ich auch jetzt auch andere Probleme. Warum habe ich nicht vorher mehr gelebt. Die letzten Jahre ging es nur darum, das Haus abzubauen. OK, die Kinder waren nett, aber ich sollte auch mehr Zeit mit den Freunden verbringen. Warum habe ich damals noch gleich so viel gespart oder die Kröten für Blödsinn wie Urlaube und Autos ausgegeben?

60-70: Ich hab' zwar ein Häuschen abbezahlt und ein paar ETFs, aber mal ehrlich, das Ende naht. Und was wird die Welt mal über mich sagen? Ich hätte viel mehr Gutes tun sollen, in einen Sozialverein eintreten sollen. Mehr spenden sollen. Nun sitze ich im Haus, das viel zu groß ist. Ich starre auf das ETF-Depot, das auch ganz nett ist, aber wirklich zufrieden macht es mich nicht.

70-80: toi toi toi, das mit der künstlichen Hüfte hat geklappt. Eigentlich war es gar nicht so dumm, damals so viel zu reisen. Nur hätte ich damals die Rucksacktour alleine mit dem Kamel auf der panamerikana machen sollen - jetzt ists zu spät dafür. Und danach war ich auch blöd, ein haus abzuzahlen. da war unnötig, denn ich muss mich nun ohnehin verkleiner. Mein Partner ist leider verstorben.

80-Ende: Alle sterben der Reihe anch weg und ich bleibe über. Der Schritt in die Betreuung hätte wesentlich besser vorbereitet sein sollen. Wer soll sich um das Depot kümmern? Damals hätte ich eine zusätzliche Rente abschließen sollen, die einfach nur zahlt.

Wo ich in dieser Auflistung gerade stehe sei dahin gestellt. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich einige Leser irgendwo dadrin auch wiederfinden. Es geht aber darum, dass sich rückblickend vieles als falsch herausstellt. Wer sich heute darauf fokussiert, die finazielle Freihheit als Privatier zu erleben, dem wünsche ich viel Glück, dass er den nur schwer umkehrbaren Schritt aus einem erfüllenden Job nicht bereut.

Ansonsten handhabe ich es ähnlich wie hier schon geschrieben. Mein Zeil ist ein passives Einkommen, das ich am Durchschnittsgehalt in Deutschland ausmache. Wenn es gelingt, so viel passives Einkommen zu erzielen wie es das Durchschnittsgehalt ist, dann sollte ein lebenswertes Leben auch im Falle eines Jobverlustes möglich sein. Mehr plane ich da nicht, denn alle Planungen erweisen sich rückblickend oft als falsch.
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Oktaeder
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BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 22:23    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Mikefamex hat Folgendes geschrieben:
Bei mir kommt noch 1400,- Rente dazu, also 3000€. Reicht mir.


Bei mir deutlich mehr. Ist das Sahnehäubchen und der Ausgleich weil ich nicht ganz bis 67 dabei bleiben will.
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q1221q



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BeitragVerfasst am: 25.11.2022, 00:49    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Bolanger hat Folgendes geschrieben:
Warum sollte es immer das Ziel sein, aus dem Berufsleben auszusteigen? Ich bin noch nicht sooo alt, habe aber schon erkannt, dass sich die Lebenziele sagen wir mal grob alle 10 Jahre ändern....


Aus dem klassischen "9 to 5" Job würde ich schon Jedem empfehlen auszusteigen.
Jeder hat Interessen und Fähigkeiten, welche man entwickeln und zu einem kleinen eigenen Business aufbauen kann.

Denn es macht einen riesen Unterschied ob ich zB. 3.000€ im Monat für 160+ Stunden und jeden Tag "Bereitschaftsdienst vor Ort" bekomme oder ob ich dies vielleicht mit nur 1-2 Tagen pro Woche schaffe und viel mehr Zeit für private Interessen oder eigene Projekte aufwenden kann.

Bin seit über 10 Jahren nun selbstständig und würde dies Jedem empfehlen.
Der Bereich ist egal. Man kann in jeder Branche Geld verdienen und ist noch glücklich bei der Arbeit ... meistens Wink

Die Frage nach "wann ist genug" bezieht sich also wirklich eher auf den Moment, wo man ausschließlich nurnoch die eigenen Interessen & Projekte verfolgen kann.
Das bedeutet nicht, dass dies nicht ein Job ist und man damit weiterhin Geld verdient.

Aber wenn man wirklich finanziell unabhängig ist, dann sollte man seine wertvolle Zeit doch auch in vollen Zügen genießen.
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Bolanger



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BeitragVerfasst am: 25.11.2022, 08:39    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Ich halte gegen die Selbständigkeit:

Stunden zu reduzieren kann man auch in vielen Anstellungsverhältnissen. Gemein mit der Selbstsändigkeit ist, dass man mit mehr Zeiteinsatz auch mehr verdient

Ich kenne extrem viele Leute, die Spaß an ihrem Job im Angestelltenverhältnis haben und ebenso viele Selbständige, die sich über ihre Tätigkeit mit all dem Interessenfremden (Verwaltung, Steuern, Mitarbeiterführung etc.) extrem ärgern. Selbständigkeit bedeutet zwangsläufig, dass man sich mit Themen befassen muss, die nicht im Kerninteresse liegen. Im Angestelltenverhältnis gibt es dafür andere Kollegen, die nämlich genau das als Traumjob empfinden.

Ich stimme Dir aber auch im Bereich der Stundenreduktion im gehobenen Lebensalter zu. Irgendwann muss mna sich überlegen, womit man sich beschäftigen will, wenn man älter ist. Die finanzielle Freiheit erreicht man meist zwangsweise mit dem Renteneintritt. Und dann? Man sollte sich also schon in den Jahren davor überlegen, wie man diese Zeit gestalten will. Oft bedarf es dazu einer gewissen Vorbereitung, die man mit reduzierter Stundenzahl im Job auch leisten kann.
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Claus Lehmann
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BeitragVerfasst am: 25.11.2022, 10:59    Titel: Re: Wie viel ist "genug"? Antworten mit Zitat

Selbständigkeit ist sicher nicht für jeden das richtige, bietet aber enorme Frei- und Gestaltungsräume.
Zumindest einen Teil der "Interessensfremden" Sachen kann man delegieren (z.B. Steuerberater). Ansonsten lernt man halt zwangsläufig dazu und erweitert so ungewollt seinen Horizont.

Zustimmen würde ich, dass es in vielen Fällen anbietet statt einen abruptem Wechsel vom Angestelltendasein zur Selbständigkeit, ein Übergang mit einer Reduzierung der Stunden (Teilzeit) und zunächst nebenberuflichen Aufbau der Selbständigkeit sehr sinnvoll ist. Viele Selbständige scheitern in den ersten 1-2 Jahren. Solange man da nur den Angestellenjob auf Teilzeit reduziert hat, könnte man zurück (sollte fast immer gehen).
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