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Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo)  
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Lemon



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BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 09:35    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Verabschiede mich noch nicht ganz von p2p, aber +/- werde ich wohl etwa bei der Hälfte landen. Eigentlich finde ich es noch immer spannend, aber kostet mir zu viel Zeit. Und vor allem will ich nur noch Investments, welche zu meinen Werten passen.
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M79



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Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 09:50    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Ich verabschiede mich auch von Mintos. Stelle nach und nach alles rein zum verkauf, Ziel ist bis Jahresende ganz raus zu sein.

Die Pleite von Monego ist eigentlich weniger der Grund, sondern folgende drei Punkte / Befürchtungen:

1) Mintos* gaukelt dem Anleger Zahlungen vor, die (noch) nicht geflossesn sind. Sie haben im Rahmen der Aforti Pleite zugegeben das Anlegern schon Gelder gutgeschrieben werden, bevor dieses ankommen. Dass sie jetzt dieses Pending Payment feature einführen macht es nicht besser. Ich sehe hier die Gefahr eines Schneeballsystems

2) Es ist mehr als fraglich ob die Abtretung rechtlich wirksam sind, also ob ich überhaupt eine Forderung an den Darlehensnehmer habe. Dies hat sich im Rahmen der Rapido Pleite herausgestellt. Dass Rapido die Übernahme der Forderungen durch Mintos* so locker blocken konnte, spricht nicht für das ganze Konstrukt. Ich sehe es so, dass ich eigentlich einen Kredit an den LO vergebe. Damit ist aber die Risikominimierung per Diversifikation dahin. Und die Zinsen sind dann für einen Kredit in nen Junk-Bond Originator ohne Diversifizierungseffekt zu niedrig.

3) Die starke und unklare Verflechtung der LO. Siehe der Thread von Rick hier im Forum. Es scheint als ob es letztlich nur ein paar wenige Firmengruppen wären (oder sogar noch weniger), die auf Mintos* aktiv sind. Und diese haben dann auch noch Verflechtungen mit Mintos* selbst. Auch hier wieder: Weniger Diversifikationseffekt, höheres Risiko. Außerdem halte ich den Interessenskonflikt für hoch problematisch, zumal man ja im Falle Aforti schon gesehen hat, dass Mintos* versucht hat die Zahlungsprobleme zu kaschieren (erst wars ein IT Problem, dann hat man Zahlunge gutgeschrieben die es nicht gab, seit dem tut man so als wäre Aforti nicht pleite). Bei Rapido genauso (erst war das Geschäftsmodell weniger profitabel, am Tag drauf war Rapido praktisch junk)

Mein Fazit: Raus. Ich stocke bei Estateguru* auf. Die haben auch ihre Probleme (Interessenskonflikte, überhöhte Bewertung der collaterals), aber immerhin haben Sie bewiesen dass das rechtliche Konstrukt tragfähig ist und sie die Sicherheit (mal dahingestellt zu welchem Preis) verwerten können.
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Hieschen



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Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 09:52    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Ich finde es eigentlich nicht schlecht dass mal ein paar Originatoren zusammenkrachen. Das sollte den Leuten mal wieder die Perspektive Risiko vs Etrag schärfen. Derzeit laufen die Leute wie Lemminge ins p2p (siehe das enorme Wachstum quer über alle Plattformen) und die Zinsen sind egal und Arbeit soll es auch keine machen, daher die Investition in die Fonds Konstrukte die dann recht niedrige Zinsen gesamt bieten und quer über die Plattform die Kredite die keiner haben will absaugen. Solange das Neugeld fliesst kann man alle bedienen. Fur so ein Konstrukt sitzt Madoff im Gefängnis. Naja, wie sagte ein weiser Star Investor, wenn die Ebbe kommt sehen wir wer ohne Badehose schwimmen war.
_________________
Investiert:LinkedFinance /Peerberry/ Afranga/Mintos (Bonds) /Esketit/Viainvest/Iuvo /Axiafunder / Bondora/Lendermarket / Dragon Finance
Watchlist:Look&Fin
Am Liquidieren: October /Kapilendo/ crowddesk/ Engel&Völkers/Estateguru /Heavyfinance
Abgewickelt:Investly/Viventor/Trine/Moncera /Twino
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BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

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TTom



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Beiträge: 1552

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 10:04    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Ds Gute wird sein, dass sich das Zinsniveau wieder erholen wird, wenn jetzt alle in Panik verfallen.
_________________
Aktive P2P-Investments:
Bondora, Mintos
Auslaufend/Historisch: Estateguru*, Reinvest24*, Bondster*, Investly*, Funding Circle*, Auxmoney*, Lendermarket
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Lemon



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Beiträge: 425
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 10:11    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Das hat nichts mit Panik zu tun. Ich will aber nicht die Gans sein, welche sich gut fühlt weil sie laufend gefüttert wird, um an Thanksgiving zu merken, dass das nur Mittel zum Zweck war und ich geschlachtet werde.
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M79



Anmeldedatum: 28.12.2018
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 10:11    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Das hat meines Erachtens wenig mit Panik zu tun. Das Problem finde ich auch nicht, dass ein paar LO zusammenbrechen. Das wäre okay, weil es halt das Risiko dieser Anlage ist. Das Problem ist wie oben dargestellt das völlig undurchsichtige Konstrukt von Mintos* und den LO und die zentrale Frage ob die Abretungen überhaupt rechtswirksam sind.
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ChrisH



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BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 10:11    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Die Frage ist halt auch was sind die Alternativen? Mittlerweile gibt es ja fast nirgends mehr ein adäquates Rendite/Risiko Verhältnis...es gibt einfach überall viel zu viel Liquidität. Klar dass dann einige Leute ihr Geld einfach überall reinfeuern ohne drüber nachzudenken Wink
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Tyrus



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Beiträge: 233

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 10:12    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

TTom hat Folgendes geschrieben:
Ds Gute wird sein, dass sich das Zinsniveau wieder erholen wird, wenn jetzt alle in Panik verfallen.


Es ist in den letzten Monaten nach Aforti keine große Gruppe in Panik verfallen, nach Rapido nicht, nach Metrokredit nicht. Und jetzt soll das wegen der Kosovo-Regulierung passieren. Ich habe meine Zweifel! Vermutlich wächst Mintos* weiter!

Ich habe gestern die Notfallmail (Dankeschön!) bekommen und konnte meine 200,- Euro (ca. 1,75 % meines Gesamtinvests) Kosovaren sogar mit Aufschlag verkaufen.
Blöderweise habe ich einen Zweitmarkt-AI vergessen abzuschalten, sodass ich für 70,- Euro neue gekauft habe, davon 50,- Euro Iute. Aber das ist alles überschaubar, da tut mir hier andere deutlich mehr leid!!!
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Kunterbunt



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Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 10:48    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Danke für die Notfallemail. War aber gestern zu beschäftigt, um Emails zu lesen. 20 Uhr dann die schlechte Nachricht gesehen und festgestellt, dass bei Iute Kosovo 3,4% meines inzwischen um 50% reduzierten Mintos* Kapitals liegen. Nachdem Iute eigentlich zu den besseren LOs zählt, hoffe ich mit einem blauen Auge davon zu kommen und in dne nächsten Monaten noch Zahlungen zu erhalten.

Ob man mit einem Umschichten von Mintos* auf Robocash*, Swaper*, Bondster* etc. wirklich weniger Risiko hat, kann man wahrscheinlich nur sehr schwer einschätzen. Ich hatte mich bei meinen Mintos* Investments von den Bewertungen auf explorep2p leiten lassen. Das ersparte mir Reinfälle wie Rapido oder Metrocredit ist aber - siehe Iute Kosovo - kein Allheilmittel.

Ich werde Mintos* nicht aufgeben, aber auch nicht mehr so stark übergewichten. Das A und O dürfte nach wievor eine große Diversifikation sein. Anbieter, die erst seit 2-3 Jahren auf dem Markt sind bleiben außen vor. Von dem Gedanken 12% im Schnitt zu erreichen, werde ich mich verabschieden. Gier macht törricht. Das heißt nicht, dass ich 9 oder 10% Loans kaufe, aber ich werde egal um welche Plattform es sich handelt, 20% des Ertrags als Rücklage für Ausfälle einkalkulieren. Dann lassen sich Probleme wie im Kosovo oder bei Aforti, Moneything* etc. auch besser akzeptieren.
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thomas



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Beiträge: 487

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 10:57    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

hi.

mich stoert am meisten, dass sich mintos* in den handel einmischt.

ich sehe natuerlich den vorteil, wenn man etliche kredite durch ais vom eigenen marktplatz holen laesst, und dann mit verkaufssperre dafuer sorgt, dass sie auch fort bleiben.

viele gruesse,
thomas.
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antics



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Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 11:03    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Wobei man bei Kosovo mit den derzeitigen Infos von einem politischen/regulatorischen Risiko sprechen kann. Sowas lässt sich nicht vorhersehen und die derzeitige Begründung finde ich rechtlich abenteuerlich. Normalerweise werden Lizenzen nur bei sehr groben Verstößen und hoher Systemrelevanz von heute auf morgen entzogen.

Alles etwas undurchsichtig und mit dieser Begründung willkürlich/ungewöhnlich.

Hoffe dagegen wird Klage eingereicht.
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Libertatem



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Beiträge: 534

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 11:18    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

antics hat Folgendes geschrieben:
Wobei man bei Kosovo mit den derzeitigen Infos von einem politischen/regulatorischen Risiko sprechen kann. Sowas lässt sich nicht vorhersehen und die derzeitige Begründung finde ich rechtlich abenteuerlich. Normalerweise werden Lizenzen nur bei sehr groben Verstößen und hoher Systemrelevanz von heute auf morgen entzogen.

Alles etwas undurchsichtig und mit dieser Begründung willkürlich/ungewöhnlich.

Hoffe dagegen wird Klage eingereicht.


Das kann schon hinhauen. Im Oktober waren Wahlen und die Regierung die zwanzig Jahre das Sagen hatte, wurde abgewählt. Ein Linksbündnis hat gewonnen.
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carnold



Anmeldedatum: 20.05.2018
Beiträge: 1016

BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 11:21    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

thomas hat Folgendes geschrieben:
hi.

mich stoert am meisten, dass sich mintos* in den handel einmischt.

ich sehe natuerlich den vorteil, wenn man etliche kredite durch ais vom eigenen marktplatz holen laesst, und dann mit verkaufssperre dafuer sorgt, dass sie auch fort bleiben.

viele gruesse,
thomas.


Es gibt im Falle eines Ausfalls oder Problems wie gestern einfach KEINEN Weg, sodass alle zufrieden sind. Es gibt für jeden Weg, den Mintos* einschlägt, Pro und Contra. Mintos* ist einfach kein "passives" Investieren, ganz im Gegenteil. Nur durch ständiges Prüfen, tägliches Auseinandersetzen und schnell sein, wie gestern, kann man Verlust abwenden oder begrenzen... Zumindest war das dieses Jahr paar mal so mit Aforti, Metro und nun Monego. Die Marktbereinigung wird gut sein für den Zins und Leute wachen auf aus dem Traum des risikolosen P2P-Investments...
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wattnu
Gast





BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 11:30    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

thomas hat Folgendes geschrieben:
hi.

mich stoert am meisten, dass sich mintos* in den handel einmischt.

ich sehe natuerlich den vorteil, wenn man etliche kredite durch ais vom eigenen marktplatz holen laesst, und dann mit verkaufssperre dafuer sorgt, dass sie auch fort bleiben.

viele gruesse,
thomas.


Dass der Verkauf auf dem Primärmarkt gesperrt wird finde ich korrekt und obliegt auch der Sorgfaltspflicht der Plattform. Soweit so gut.
Aber beim Zweitmarkthandel hat sich IMHO mintos* komplett rauszuhalten; das betrifft nur den Handel von Krediten zwischen Anlegern und sollte lediglich von deren Risikobereitschaft gesteuert sein und nicht vom Plattformbetreiber.
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dagsie
Gast





BeitragVerfasst am: 07.12.2019, 11:47    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

wattnu hat Folgendes geschrieben:

Dass der Verkauf auf dem Primärmarkt gesperrt wird finde ich korrekt und obliegt auch der Sorgfaltspflicht der Plattform. Soweit so gut.
Aber beim Zweitmarkthandel hat sich IMHO Mintos* komplett rauszuhalten; das betrifft nur den Handel von Krediten zwischen Anlegern und sollte lediglich von deren Risikobereitschaft gesteuert sein und nicht vom Plattformbetreiber.


Sehe ich absolut genauso. Das Problem wird in diesem Fall Invest & Access sein. Der kauft ja an beiden Märkten. Man müsste hier Invest & Access auf den Primärmarkt beschränken, aber da fehlt es dann wohl an (höherprozentigem) Volumen. Ich würde mal gerne die Gesichter der Invest & Access Investoren sehen, die immer noch glauben, sie könnten "jederzeit" auf ihre Einlagen zurückgreifen oder müssten maximal bis zum Buyback warten. Der Anteil an Rapido/Metro/Monego ist in diesen Portfolios sicher kein kleiner.
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