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Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo)  
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CLAM



Anmeldedatum: 13.08.2018
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 10:45    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

kalethi hat Folgendes geschrieben:
CLAM hat Folgendes geschrieben:
kalethi hat Folgendes geschrieben:
Zitat:


Monego gehört zu Finitera (Kredo, Monego, Tigo, Moneda; https://www.finitera.com/brands)
Monego is a related party to Mintos* according to IAS 24.

Iute ist halt Iute (bisher meines Wissens keine Verbindungen bekannt): AS IuteCredit Europe provides a group guarantee. This means it will ensure the execution of the buyback obligations.


Also ich kann im Moment auch keine Kredos und Tigos über den Zweitmarkt verkaufen. Der "Verkaufsbutton" ist zwar da, Verkaufseinstellung wird auch erstmal akzeptiert, im Portfolio sind sie nach ein paar Minuten aber wieder als nicht zum Verkauf eingestellt.

Geht das noch jemandem so? Oder ist das nur ein Bug? Ohne Vorab-Info diesbezüglich fänd ich sowas ja schon ganz schön beschi**en...


Versuchst du vielleicht, im Verzug geratene Kurzläufer mit Aufschlag zu verkaufen? Dann ist das ganz normal das diese wieder aus dem Verkauf genommen werden.


Nee, in Verzug sind die nicht, werden ganz normal bedient. Aber ja, sind Darlehen mit kurzer Laufzeit. Liegts daran?


ggf ja, wenn du diese mit AUfschalg verkaufen willst und diesr zu hoch ist, sodass die YTM negativ werden würde.
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wattnu
Gast





BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 11:19    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Zedandi hat Folgendes geschrieben:
microp2p hat Folgendes geschrieben:
Ich weis nicht was hier manche von Mintos* erwarten, aber viele bedenken nicht das es hier keine Art panic Button gibt der sofort alles sperrt sondern wahrscheinlich auch erst einmal individuell besprochen und durch die Instanzen wandern muß.
Das dies nicht direkt geht und etwas Zeit benötigt sollte jedem bewusst sein.


Und was sagst du zu den Ausfaellen, die einen Tag vorher noch schnell runtergeratet wurden? Da ging die Entscheidung wohl schon durch alle Instanzen...

Es muss jeder selbst fuer sich entscheiden, ob er diese Spielchen mitspielen moechte. Man sollte aber bedenken in welch verletzlicher Situation man als auslaendischer Anleger ist und wie sehr man auf das Wohlwollen der Plattform angewiesen ist, der man letztendlich vollkommen vertrauen muss.


Mir stößt besonders übel auf, dass Mintos* offensichtlich damit kein Problem hat, seit etlichen Monaten und bis zum heutigen Tag, ausgefallen Kredite (status default) auf dem SM zu Handel freizugeben.
Was bitte soll da jetzt bei Monego und Iute die Doppelmoral ?
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Mephisto



Anmeldedatum: 22.03.2017
Beiträge: 460

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 11:31    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

thomas hat Folgendes geschrieben:
Mephisto hat Folgendes geschrieben:
Du regst dich jedoch drüber auf, dass du dank einem Informationsvorsprung deine Kredite nicht mehr Leuten unterjubeln kannst, ...

hi.

ich sehe es anders. fuer mich ist es willkuer, mal den handel offen zu lassen und mal zu sperren.

es sollte jeder selbst entscheiden koennen, was er tut (bzw. ueber ai tun laesst).

was nun daran unfair sein soll, dass ich meine monegos im sm anbiete und sie jemand u.u., kauft, ist mir nicht klar. schliesslich hat sie mein ai ja auch von jemandem gekauft, der offenbar einen informationsvorsprung hatte.

z.b. ich habe auch metro gekauft, als sie andere verkauft haben, und ein fehler war das (bisher) nicht.

das risiko ist jedoch drastisch erhoeht, wenn (wiederholung: willkuerlich) der handel ausgesetzt wird. und ich bewerte den (ungehinderten) handel mit metro/monego eben nicht kritischer als mit posten, die seit jahren ueberfaellig sind, z.b. manche capitalia/debinfo/...

viele gruesse,
thomas.


So ein Quatsch.
Du erzählst mir also folgendes: du hast einen Mogo-Zweitmarkt-AI mit einer Rendite von 10% eingerichtet mit dem Glauben, dass der Anbahner total stabil ist. Dann kommt eine Nachricht, dass Mogo Insolvenz anmeldet, du sitzt gerade auf dem Klo und bist die nächsten 30 Minuten beschäftigt. Sobald du dich dann einloggst, ist dein komplettes Portfolio voll mit Mogos zu 10% (vielleicht sogar mit einem Abschlag von 0,1%), die ein zukünftiger Totalausfall sind. Jetzt erklär mir mal bitte, was daran fair sein soll, dass sich andere Anleger auf deine Kosten ihres Risikos entledigen? Hast du in dem Fall einen AI eingerichtet mit der Absicht, auch insolvente Mogo-Kredite zu 10% zu kaufen? Ich glaube nicht, deshalb ist es vollkommen gerechtfertigt, dass sowas nicht passiert und gestoppt wird.
Das es aufgrund des Forums hier zu einem Informationsvorsprung kommt, ist eine andere Sache. Wenn aber Mintos* offiziell was rausgibt, sollte der Zweitmarkt auch gestoppt werden oder alternativ der betroffene Anbahner aus den AI's und I&A's rausgenommen werden. Kommt im Zweifel beides aufs selbe raus, da die Liquidität dieses Anbahners sehr schnell eintrocknen würde und du nur noch zu wirklich massiven Abschlägen verkaufen kannst (siehe Aforti auf Viventor).
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BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

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wattnu
Gast





BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 11:57    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Mephisto hat Folgendes geschrieben:
thomas hat Folgendes geschrieben:
Mephisto hat Folgendes geschrieben:
Du regst dich jedoch drüber auf, dass du dank einem Informationsvorsprung deine Kredite nicht mehr Leuten unterjubeln kannst, ...

hi.

ich sehe es anders. fuer mich ist es willkuer, mal den handel offen zu lassen und mal zu sperren.

es sollte jeder selbst entscheiden koennen, was er tut (bzw. ueber ai tun laesst).

was nun daran unfair sein soll, dass ich meine monegos im sm anbiete und sie jemand u.u., kauft, ist mir nicht klar. schliesslich hat sie mein ai ja auch von jemandem gekauft, der offenbar einen informationsvorsprung hatte.

z.b. ich habe auch metro gekauft, als sie andere verkauft haben, und ein fehler war das (bisher) nicht.

das risiko ist jedoch drastisch erhoeht, wenn (wiederholung: willkuerlich) der handel ausgesetzt wird. und ich bewerte den (ungehinderten) handel mit metro/monego eben nicht kritischer als mit posten, die seit jahren ueberfaellig sind, z.b. manche capitalia/debinfo/...

viele gruesse,
thomas.


So ein Quatsch.
Du erzählst mir also folgendes: du hast einen Mogo-Zweitmarkt-AI mit einer Rendite von 10% eingerichtet mit dem Glauben, dass der Anbahner total stabil ist. Dann kommt eine Nachricht, dass Mogo Insolvenz anmeldet, du sitzt gerade auf dem Klo und bist die nächsten 30 Minuten beschäftigt. Sobald du dich dann einloggst, ist dein komplettes Portfolio voll mit Mogos zu 10% (vielleicht sogar mit einem Abschlag von 0,1%), die ein zukünftiger Totalausfall sind. Jetzt erklär mir mal bitte, was daran fair sein soll, dass sich andere Anleger auf deine Kosten ihres Risikos entledigen? Hast du in dem Fall einen AI eingerichtet mit der Absicht, auch insolvente Mogo-Kredite zu 10% zu kaufen? Ich glaube nicht, deshalb ist es vollkommen gerechtfertigt, dass sowas nicht passiert und gestoppt wird.
Das es aufgrund des Forums hier zu einem Informationsvorsprung kommt, ist eine andere Sache. Wenn aber Mintos* offiziell was rausgibt, sollte der Zweitmarkt auch gestoppt werden oder alternativ der betroffene Anbahner aus den AI's und I&A's rausgenommen werden. Kommt im Zweifel beides aufs selbe raus, da die Liquidität dieses Anbahners sehr schnell eintrocknen würde und du nur noch zu wirklich massiven Abschlägen verkaufen kannst (siehe Aforti auf Viventor).


Von wegen Quatsch... bin da ganz bei thomas.
Wer sich einen Zweitmarkt-AI einrichtet sollte sich auch im Klaren sein, was das Wort AI bedeutet, oder, falls das zu riskant ist, soll man es lassen.

Hier mit der "Dusch mich, aber mach mich nicht nass"-Einstellung zu argumentieren, ist IMHO völlig daneben und gehört ebenfalls aus Klo. Kopfschüttel
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Mephisto



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Beiträge: 460

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 12:15    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

wattnu hat Folgendes geschrieben:
Mephisto hat Folgendes geschrieben:
thomas hat Folgendes geschrieben:
Mephisto hat Folgendes geschrieben:
Du regst dich jedoch drüber auf, dass du dank einem Informationsvorsprung deine Kredite nicht mehr Leuten unterjubeln kannst, ...

hi.

ich sehe es anders. fuer mich ist es willkuer, mal den handel offen zu lassen und mal zu sperren.

es sollte jeder selbst entscheiden koennen, was er tut (bzw. ueber ai tun laesst).

was nun daran unfair sein soll, dass ich meine monegos im sm anbiete und sie jemand u.u., kauft, ist mir nicht klar. schliesslich hat sie mein ai ja auch von jemandem gekauft, der offenbar einen informationsvorsprung hatte.

z.b. ich habe auch metro gekauft, als sie andere verkauft haben, und ein fehler war das (bisher) nicht.

das risiko ist jedoch drastisch erhoeht, wenn (wiederholung: willkuerlich) der handel ausgesetzt wird. und ich bewerte den (ungehinderten) handel mit metro/monego eben nicht kritischer als mit posten, die seit jahren ueberfaellig sind, z.b. manche capitalia/debinfo/...

viele gruesse,
thomas.


So ein Quatsch.
Du erzählst mir also folgendes: du hast einen Mogo-Zweitmarkt-AI mit einer Rendite von 10% eingerichtet mit dem Glauben, dass der Anbahner total stabil ist. Dann kommt eine Nachricht, dass Mogo Insolvenz anmeldet, du sitzt gerade auf dem Klo und bist die nächsten 30 Minuten beschäftigt. Sobald du dich dann einloggst, ist dein komplettes Portfolio voll mit Mogos zu 10% (vielleicht sogar mit einem Abschlag von 0,1%), die ein zukünftiger Totalausfall sind. Jetzt erklär mir mal bitte, was daran fair sein soll, dass sich andere Anleger auf deine Kosten ihres Risikos entledigen? Hast du in dem Fall einen AI eingerichtet mit der Absicht, auch insolvente Mogo-Kredite zu 10% zu kaufen? Ich glaube nicht, deshalb ist es vollkommen gerechtfertigt, dass sowas nicht passiert und gestoppt wird.
Das es aufgrund des Forums hier zu einem Informationsvorsprung kommt, ist eine andere Sache. Wenn aber Mintos* offiziell was rausgibt, sollte der Zweitmarkt auch gestoppt werden oder alternativ der betroffene Anbahner aus den AI's und I&A's rausgenommen werden. Kommt im Zweifel beides aufs selbe raus, da die Liquidität dieses Anbahners sehr schnell eintrocknen würde und du nur noch zu wirklich massiven Abschlägen verkaufen kannst (siehe Aforti auf Viventor).


Von wegen Quatsch... bin da ganz bei thomas.
Wer sich einen Zweitmarkt-AI einrichtet sollte sich auch im Klaren sein, was das Wort AI bedeutet, oder, falls das zu riskant ist, soll man es lassen.

Hier mit der "Dusch mich, aber mach mich nicht nass"-Einstellung zu argumentieren, ist IMHO völlig daneben und gehört ebenfalls aus Klo. Kopfschüttel


Ja klar, weil ein Zweitmarkt-AI auch bedeutet, dass man insolvente Kreditanbahner kauft, ohne einen Abschlag zu erhalten, damit sich andere kostenlos von ihren Risiken trennen können Rolling Eyes . Was bitte spricht dagegen, den Zweitmarkt-AI zu stoppen und jeden Investor mit einem solchen AI zu fragen, ob er seine Einstellungen dahingehend ändern will?

Die gleiche Argumentation kann man auch über den Stopp des Zweitmarkts für problembehaftete Anbahner aufwerfen. Wenn es jemand nicht passt, dass man nicht mehr verkaufen kann, wenn es Probleme gibt, sollte man sich mal überlegen, was es heißt, eine Rendite von >11% einfahren zu wollen. Falls einem das zu risikoreich ist, sollte man es einfach lassen. Hier mit "Dusch mich aber mach mich nicht nass"-Einstellung zu argumentieren ist IMO völlig daneben. Wink
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mastac



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Beiträge: 158

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 12:18    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

wattnu hat Folgendes geschrieben:
Wer sich einen Zweitmarkt-AI einrichtet sollte sich auch im Klaren sein, was das Wort AI bedeutet, oder, falls das zu riskant ist, soll man es lassen.


Mit der Argumentation ist es dann aber auch ok, wenn der AI für Anbahner mit A-Rating auch dann weiter den Anbahner kauft, der inzwischen abgewertet worden ist.

Die eigentlich Frage ist doch, ob diese Transparenz gegeben ist. Und da zeigt sich doch zunehmend, dass das vermeintlich einfache Produkt P2P auf vielen Ebenen äußerst vertrackt und verstrickt ist.
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Zedandi



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Beiträge: 1486

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 12:47    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

wattnu hat Folgendes geschrieben:
Mir stößt besonders übel auf, dass Mintos* offensichtlich damit kein Problem hat, seit etlichen Monaten und bis zum heutigen Tag, ausgefallen Kredite (status default) auf dem SM zu Handel freizugeben.
Was bitte soll da jetzt bei Monego und Iute die Doppelmoral ?


Ich kann hier keinen Bezug zu meinem Post herstellen. Wo siehst du hier Doppelmoral?
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Thaek



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Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 12:50    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Mephisto, diese Argumentation hinkt. Wenn ich auf dem Aktienmarkt eine Buy order mit 50€ Limit setze und danach News kommen, welche den Kurs dieser Aktie auf 30€ runterwürgt innerhalb von Minuten, dann kauf ich om Worst Case auch die Aktie für 50€, das ist halt bei automatismen. Jeder der AIs auf den Sekundärmarkt loslässt trägt die eigene Verantwortung dafür. Würdest du an der Börse einen Job erstellen, der alle Bonds kauft mit 12%+?

Der Zweitmarkt müsste wie eine Börse funktionieren wo sich Käufer und Verkäufer im Preis finden und dann können auch solche Kredite mit potentiellen Totalausfall gehandelt werden. Das Hauptproblem ist aber dass durch Invest & Access sowie Investoren wie Mephisto keine Preisfindung mehr stattfindet und die normalen Regeln eines Marktes nicht mehr gelten.

I&A seh ich als ausserordentlich problematisch für Mintos*, hier wurde ein Monstrum erschaffen dass jegliche Marktdynamik, sowohl bei der Zinsfindung auf dem Primärmarkt zwischen LO und Investor als auch im Sekundärmarkt zwischen Käufer und Verkäufer ausser Kraft setzt.
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Zedandi



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Beiträge: 1486

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 13:01    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

wattnu hat Folgendes geschrieben:
Wer sich einen Zweitmarkt-AI einrichtet sollte sich auch im Klaren sein, was das Wort AI bedeutet, oder, falls das zu riskant ist, soll man es lassen.


Wieso? Wenn man nicht sicher sein kann, dass für den Zweitmarkt-AI nicht auch die selben Standards gelten wie für den Primärmarkt (d.h. ein B-Kredit ist tatsächlich ein B-Kredit und kein quasi-ausgefallener-ehemals-B-Kredit) dann macht ein Zweitmarkt-AI einfach keinen Sinn. Dabei hätte ein "fairer" Zweitmarkt-AI eben den Vorteil der erhöhten Liquidität, was allen Anlegern zugute kommt. Ich bin da ganz bei Mephisto, nichts spricht dagegen den Markt möglichst fair für alle zu gestalten.

@Thaek deine Argumentation hinkt ebenso gewaltig, nur weil etwas an der Börse so umgesetzt ist, heißt es noch lange nicht, dass es die einzig zulässig Lösung ist (bzw. überhaupt die beste Lösung, vielleicht ging es bei der Börse ja auch nicht anders, schließlich besteht die Börse aus vielen unterschiedlichen Akteueren wie der Börsengesellschaft, Aufsicht, Brokern, Nachrichtendiensten etc., während Mintos* alles in sich vereint). Bei Mintos* ist eindeutig, dass durch das Vorgehen Anleger geschädigt wurden und andere Anleger sich ihrer Risiken entledigen konnten.

Zum Thema Preisfindung hinkt es noch mehr weil die Preisfindung doch gerade durch die fehlende automatische Entfernung der Anbahner aus I&A/Zweitmarkt-AI nicht mehr funktioniert...
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Mephisto



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Beiträge: 460

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 13:05    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Thaek hat Folgendes geschrieben:
Mephisto, diese Argumentation hinkt. Wenn ich auf dem Aktienmarkt eine Buy order mit 50€ Limit setze und danach News kommen, welche den Kurs dieser Aktie auf 30€ runterwürgt innerhalb von Minuten, dann kauf ich om Worst Case auch die Aktie für 50€, das ist halt bei automatismen. Jeder der AIs auf den Sekundärmarkt loslässt trägt die eigene Verantwortung dafür. Würdest du an der Börse einen Job erstellen, der alle Bonds kauft mit 12%+?

Der Zweitmarkt müsste wie eine Börse funktionieren wo sich Käufer und Verkäufer im Preis finden und dann können auch solche Kredite mit potentiellen Totalausfall gehandelt werden. Das Hauptproblem ist aber dass durch Invest & Access sowie Investoren wie Mephisto keine Preisfindung mehr stattfindet und die normalen Regeln eines Marktes nicht mehr gelten.

I&A seh ich als ausserordentlich problematisch für Mintos*, hier wurde ein Monstrum erschaffen dass jegliche Marktdynamik, sowohl bei der Zinsfindung auf dem Primärmarkt zwischen LO und Investor als auch im Sekundärmarkt zwischen Käufer und Verkäufer ausser Kraft setzt.


Also ich gebe es auf.
Hier herrscht die Meinung vor, dass nicht der das Risiko tragen sollte, der die toxischen Papiere hält, sondern der, der einen Zweitmarkt-AI für diese (damals noch nicht) toxischen Papiere eingerichtet hat und den nicht schnell genug abschalten kann. Jeder sollte das Risiko kennen, wenn er in Monegos im Kosovo für 12% investiert, aber es beschweren sich alle, dass man diese nach Problemen dann nicht an dumme AI und I&A-Investoren zu par verscherbeln kann. Macht für mich keinen Sinn, aber da sind wir uns dann einfach einig, dass wir nicht einig sind.

@Thaek: Mintos* mit der Börse zu vergleichen, hinkt auch komplett. An der Börse hast du Millionen Player und die Preisfindung ist eine ganz andere. Bei einer Insolvenz würdest du in deinem Beispiel auch nicht 50 EUR bezahlen, sondern du würdest zu max. 50 EUR kaufen. Der Preis würde aber so schnell nach unten abstürzen, da ein so hohes Angebot auf den Markt kommt, dass der Automatismus auch schnell zu niedrigeren Kursen kauft. Das ist der große Unterschied, der bei Mintos* aufgrund AI und A&I eben nicht funktioniert. Und wenn Mintos* diese beiden Dinge anbietet, sollten die auch dafür sorgen, dass diese nicht benachteiligt werden. Wenn es keine Zweitmarkt-AI's und Invest & Access für den Zweitmarkt gäbe, gäbe es auch nicht die Liquidität und dann würden wir über die Möglichkeiten des Verkaufs gar nicht mehr diskutieren.
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mastac



Anmeldedatum: 09.08.2019
Beiträge: 158

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 13:26    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Mephisto hat Folgendes geschrieben:
Hier herrscht die Meinung vor, dass nicht der das Risiko tragen sollte, der die toxischen Papiere hält, sondern der, der einen Zweitmarkt-AI für diese (damals noch nicht) toxischen Papiere eingerichtet hat und den nicht schnell genug abschalten kann. Jeder sollte das Risiko kennen, wenn er in Monegos im Kosovo für 12% investiert, aber es beschweren sich alle, dass man diese nach Problemen dann nicht an dumme AI und I&A-Investoren zu par verscherbeln kann.
Exclamation

Danke für diese treffende Zusammenfassung.

Ein Stopp der AIs anstelle des SM wäre da ja vielleicht eine Lösung... EDIT: wenn da nicht noch Invest & Access wäre...und transparente Informationsvermittlung...
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reisender1967



Anmeldedatum: 03.04.2017
Beiträge: 1981

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 13:31    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

Ich glaube viele derjenigen, die wegen der Zweitmarktsperre jammern, sind Anleger die eigentlich gar nicht bereit sind, oder aus Unkenntnis waren, das P2P Risiko zu tragen.
P2P ist nun mal eine Hochrisikoanlage und dann zu hoffen, dass man das Risiko im Zweifelsfall schon irgendwie los wird, ist Blauäugig.

Diesen Anlegern würde ich empfehlen, entweder geringere Beträge oder gar nicht in P2P zu investieren.

Übrigens, auch an der Börse wird der Handel für bestimmte Papiere ausgesetzt, wenn es zu Unregelmäßigkeiten / unvorhersehbaren Ereignissen kommt.
Hier mal ein Auszug aus dem Börsengesetz:

Das Börsengesetz (BörsG) kennt zwei Arten der Kursaussetzung. Die Geschäftsführung einer Börse ist nach § 25 Abs. 1 BörsG befugt, den Handel von Handelsobjekten auszusetzen oder einzustellen:

Aussetzung des Handels ist vorzunehmen, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel zeitweilig gefährdet oder wenn dies zum Schutz des Publikums geboten erscheint;
Einstellung des Handels ist geboten, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel nicht mehr gewährleistet erscheint.

Bei Aussetzung oder Einstellung geht das Gesetz davon aus, dass ein ordnungsgemäßer Börsenhandel nicht mehr stattfinden kann. Ist der Börsengeschäftsführung aufgrund der Mitteilung des Emittenten
erkennbar, dass sich die von den Handelsteilnehmern vereinbarten Preise infolge ihrer Informationsdefizite nicht fair und transparent bilden, so ist die Ordnungsmäßigkeit des Börsenhandels nicht
mehr gewährleistet.

Temporäre Gefährdungen führen zur Aussetzung, länger anhaltende zur länger andauernden Einstellung des Handels.

Ich denke, gerade der fett markierte Absatz ist dabei interessant.

Momentan steht ja auch noch gar nicht fest, wie es mit den Krediten / Anbahnern weitergeht.
Es werden wieder mal die wildesten Weltunterganggerüchte verbreitet, natürlich kann es sein dass alles verloren ist, genauso kann es aber sein, dass wir alles oder einen Teil zurückbekommen.
_________________
Alles nur meine Meinung und jeder darf gerne eine andere haben. Wink
Ich wünsche uns allen viel Erfolg mit unseren Investments.
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wattnu
Gast





BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 13:42    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

reisender1967 hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube viele derjenigen, die wegen der Zweitmarktsperre jammern, sind Anleger die eigentlich gar nicht bereit sind, oder aus Unkenntnis waren, das P2P Risiko zu tragen.
P2P ist nun mal eine Hochrisikoanlage und dann zu hoffen, dass man das Risiko im Zweifelsfall schon irgendwie los wird, ist Blauäugig.

Diesen Anlegern würde ich empfehlen, entweder geringere Beträge oder gar nicht in P2P zu investieren.

Übrigens, auch an der Börse wird der Handel für bestimmte Papiere ausgesetzt, wenn es zu Unregelmäßigkeiten / unvorhersehbaren Ereignissen kommt.
Hier mal ein Auszug aus dem Börsengesetz:

Das Börsengesetz (BörsG) kennt zwei Arten der Kursaussetzung. Die Geschäftsführung einer Börse ist nach § 25 Abs. 1 BörsG befugt, den Handel von Handelsobjekten auszusetzen oder einzustellen:

Aussetzung des Handels ist vorzunehmen, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel zeitweilig gefährdet oder wenn dies zum Schutz des Publikums geboten erscheint;
Einstellung des Handels ist geboten, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel nicht mehr gewährleistet erscheint.

Bei Aussetzung oder Einstellung geht das Gesetz davon aus, dass ein ordnungsgemäßer Börsenhandel nicht mehr stattfinden kann. Ist der Börsengeschäftsführung aufgrund der Mitteilung des Emittenten
erkennbar, dass sich die von den Handelsteilnehmern vereinbarten Preise infolge ihrer Informationsdefizite nicht fair und transparent bilden, so ist die Ordnungsmäßigkeit des Börsenhandels nicht
mehr gewährleistet.

Temporäre Gefährdungen führen zur Aussetzung, länger anhaltende zur länger andauernden Einstellung des Handels.

Ich denke, gerade der fett markierte Absatz ist dabei interessant.

Momentan steht ja auch noch gar nicht fest, wie es mit den Krediten / Anbahnern weitergeht.
Es werden wieder mal die wildesten Weltunterganggerüchte verbreitet, natürlich kann es sein dass alles verloren ist, genauso kann es aber sein, dass wir alles oder einen Teil zurückbekommen.


Gut gebrüllt, Löwe Wink

Wer sich über einen Zweitmarkt-AI mit Krediten versorgt, sollte sich seine Eigenverantwortung für sein Investment eingestehen und nicht hier rumjammern.
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Compfuzzy



Anmeldedatum: 20.06.2019
Beiträge: 101

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 14:55    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

reisender1967 hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube viele derjenigen, die wegen der Zweitmarktsperre jammern, sind Anleger die eigentlich gar nicht bereit sind, oder aus Unkenntnis waren, das P2P Risiko zu tragen.
P2P ist nun mal eine Hochrisikoanlage und dann zu hoffen, dass man das Risiko im Zweifelsfall schon irgendwie los wird, ist Blauäugig.

Diesen Anlegern würde ich empfehlen, entweder geringere Beträge oder gar nicht in P2P zu investieren.

Übrigens, auch an der Börse wird der Handel für bestimmte Papiere ausgesetzt, wenn es zu Unregelmäßigkeiten / unvorhersehbaren Ereignissen kommt.
Hier mal ein Auszug aus dem Börsengesetz:

Das Börsengesetz (BörsG) kennt zwei Arten der Kursaussetzung. Die Geschäftsführung einer Börse ist nach § 25 Abs. 1 BörsG befugt, den Handel von Handelsobjekten auszusetzen oder einzustellen:

Aussetzung des Handels ist vorzunehmen, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel zeitweilig gefährdet oder wenn dies zum Schutz des Publikums geboten erscheint;
Einstellung des Handels ist geboten, wenn ein ordnungsgemäßer Börsenhandel nicht mehr gewährleistet erscheint.

Bei Aussetzung oder Einstellung geht das Gesetz davon aus, dass ein ordnungsgemäßer Börsenhandel nicht mehr stattfinden kann. Ist der Börsengeschäftsführung aufgrund der Mitteilung des Emittenten
erkennbar, dass sich die von den Handelsteilnehmern vereinbarten Preise infolge ihrer Informationsdefizite nicht fair und transparent bilden, so ist die Ordnungsmäßigkeit des Börsenhandels nicht
mehr gewährleistet.

Temporäre Gefährdungen führen zur Aussetzung, länger anhaltende zur länger andauernden Einstellung des Handels.

Ich denke, gerade der fett markierte Absatz ist dabei interessant.

Momentan steht ja auch noch gar nicht fest, wie es mit den Krediten / Anbahnern weitergeht.
Es werden wieder mal die wildesten Weltunterganggerüchte verbreitet, natürlich kann es sein dass alles verloren ist, genauso kann es aber sein, dass wir alles oder einen Teil zurückbekommen.


Habe das mal von der Monego-Seite übersetzen lassen, sorry wenn schon mal gepostet
"für Monego-Kunden (in Liquidation)

Nichtbanken-Finanzinstitut "Monego" benachrichtigt Kunden über die Entscheidung der Zentralbank der Republik Kosovo (CBK) vom 06. Dezember 2019, Nr. 77-32 / 2019, die die Eintragung von "Monego" widerruft und die Geschäftsführung des Organs bereits in die Befugnisse und Pflichten des von der CBK bestellten Liquidators fällt. Alle Kunden sind verpflichtet, Kreditvereinbarungen (Verträge) einzuhalten, und ihre Umsetzung wird gemäß den im Kosovo geltenden Rechtsvorschriften geregelt.
Alle Zahlungen (Raten) aus Kreditverträgen (Verträgen) können an Finanzinstitute geleistet werden:
 Geschäftsbank (BPB);
 Post des Kosovo;
 Western Union;
 Vllesa-Co.
Liquidator von "Monego""
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Lichtensteiner



Anmeldedatum: 10.05.2019
Beiträge: 494

BeitragVerfasst am: 09.12.2019, 15:20    Titel: Re: Lizenzentzug Monego und Iute (nur Kosovo) (Mintos) Antworten mit Zitat

[quote="Mephisto"]
Doso hat Folgendes geschrieben:


Um Iute mache ich mir auch gar keine Sorgen.


Das sehen andere anders:

Börsenkurs der 13% Anleihe 90%. Wink

Mogo inzw. auch bei 93%.

Und bei Mintos* gibt es ganze schlappe 11,5% am Markt. Obwohl inzw die ganze Bude brennt Cool
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