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Würdest du mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
Klar, ich halte das Risiko für kalkulierbar |
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24% |
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Nein, das wäre mir zu riskant |
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Keine Ahnung |
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Stimmen insgesamt : 87 |
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Autor |
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Tintin81
Anmeldedatum: 08.01.2018 Beiträge: 11
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Verfasst am: 08.01.2018, 22:40 Titel: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Hallo allerseits,
ich lese schon seit geraumer Zeit in diesem Forum mit und habe mich jetzt auch mal selbst angemeldet.
Mich würde mal interessieren, was Ihr grundsätzlich von der Idee haltet, mit Fremdkapital in P2P-Kredite zu investieren. Darüber habe ich hier bisher recht wenig gelesen.
Eventuell bietet sich mir in Kürze die Gelegenheit, über einen befreundeten Bankberater, der mir normalerweise Immobilienkredite vermittelt, einen 6-stelligen Kredit zu einem sehr niedrigen Zinssatz aufzunehmen.
Was spräche aus Eurer Sicht dagegen, das Geld einfach in P2P-Kredite zu stecken anstatt in eine Immobilie?
Die Tilgung des Kredits müsste nach drei Jahren beginnen.
Ich stelle mir das Ganze so vor, dass ich die Kohle auf 10 Plattformen verteile und dann pro Plattform ca. 50 Euro pro Kredit investiere. Mit 5 Plattformen (z.B. Minto, Twino* und Bondora) habe ich schon intensive Erfahrungen gesammelt. Natürlich würde ich nur in Kredite mit maximal 36 Monaten Laufzeit investieren.
Wie schätzt Ihr das Risiko dieser Unternehmung ein?
Meine größte Sorge ist momentan die, dass ich den (relativ hohen) Betrag nicht so schnell unter die Leute bringe wie erhofft und im schlimmsten Fall ein paar Wochen auf meiner Kohle sitzen bleibe, weil sie keiner haben will. (Bei Swaper* ist mir das zum Beispiel gerade mal wieder passiert.)
Auf Eure Einschätzung zu diesem Thema bin ich sehr gespannt. Vielen Dank! |
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nobodyofconsequence P2P Legende

Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 5229
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Verfasst am: 08.01.2018, 23:01 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Kannst Du den Kredit auch bei Totalverlust noch bedienen? |
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Panke
Anmeldedatum: 06.11.2017 Beiträge: 280 Wohnort: Panketal
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Verfasst am: 08.01.2018, 23:04 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Hi,
das ist ein typisches „Gier frißt Hirn“-Szenario - sowas kann gutgehen, aber wenn Dir auch nur ein Kreditvermittler ausfällt, verlierst du nicht nur einen Teil Deines Vermögens, sondern stehst kräftig in der Kreide.
Auch wenn zur Zeit die Plattformen am Boomen sind, bindest Du Dich eine längere Zeit - das Risiko kann man mit einem überschaubaren Teil seines eigenen Kapitals sicher eingehen, aber Fremdkapital würde ich da nicht einsetzen. |
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nobodyofconsequence P2P Legende

Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 5229
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Verfasst am: 08.01.2018, 23:09 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Mal völlig abgesehen davon, dass die Bank ja beim Immobilienkredit auch eine Immobilie als Sicherheit haben wollen wird. Sonst ist der gleich nicht mehr so günstig... |
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Panke
Anmeldedatum: 06.11.2017 Beiträge: 280 Wohnort: Panketal
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Verfasst am: 08.01.2018, 23:10 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben: | Mal völlig abgesehen davon, dass die Bank ja beim Immobilienkredit auch eine Immobilie als Sicherheit haben wollen wird. Sonst ist der gleich nicht mehr so günstig... |
Oder er besichert eine Immobilie, und die geht dann flöten ...  |
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Claus Lehmann Site Admin

Anmeldedatum: 31.08.2007 Beiträge: 18086
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Verfasst am: 09.01.2018, 00:03 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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In englischsprachigen Foren gibt es durchaus Nutzer, die eine Immobilie (die sie schon besitzen), mit einer Hypothek belastet haben, um das Geld dann bei P2P Anlagen zu investieren.
Ich halte das für viel zu riskant.
Dazu kommt noch, selbst wenn die Kreditzinsen sehr niedrig sind, kostenlos wird er nicht sein. Und die Kosten sind natürlich (steuerlich) nicht gegenrechenbar.
Die etwas moderatere Variante aus den englischsprachigen Foren ist zeitlich befristetet 0% Angebote von Kreditkarten voll auszureizen und dass solange dann in die P2P Anlagen zu stecken.
Angebote, bei den Kreditkartenschulden unverzinst über mehrere Monate (in Amiland wurden Beispiel von bis zu 18 Monaten genannt) genommen werden können gibt es menes Wissens in der Struktur in Deutschland aber gar nicht. _________________ Meine Investments (aktualisiert 12/24):
Laufend: Bondora*, Estateguru*, Indemo*, Inrento*, Mintos*, Crowdestate* (Rest), October* (Rest), Linked Finance* (Rest), Plenti (Rest), Ventus Energy*, Seedrs*, Crowdcube, Housers* (Rest),
Beendet: Smava, Auxmoney, MyC4, Zidisha, Crosslend, Lendico, Omarahee, Lendy, Ablrate, Bondmason, Finbee*, Assetz Capital, Bulkestate, Fellow Finance, Investly*, Iuvo*, Landex, Lendermarket*, Lenndy, Moneything,
Neofinance*, Reinvest24, Robocash*, Viainvest*, Viventor, Zlty Melon |
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Lemon

Anmeldedatum: 06.12.2016 Beiträge: 425 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 09.01.2018, 00:32 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Mit Fremdkapital würde ich auf keinen Fall solche Investitionen tätigen. |
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Andreas.
Anmeldedatum: 03.01.2018 Beiträge: 30
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Verfasst am: 09.01.2018, 10:29 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Wenn man die Kreditzinsen bei der Steuer* gegenrechnen könnte, würde ich mich näher damit befassen. Bis es soweit ist habe ich genug anderen Verführungen wegen der hohen Zinsen im p2p-Bereich zu widerstehen (wie zB einen zu hohen Anteil meines Vermögens einem zu hohen Risiko auszusetzen). |
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scrooge

Anmeldedatum: 15.05.2009 Beiträge: 2189 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 09.01.2018, 10:48 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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wie nobody schon sagt bzw. andeutet: Man muss im worst case das noch auf die Reihe kriegen können.
Wenn man genug Erfahrung hat halte ich die Wahrscheinlichkeit für gering, dass man bei den eher vertrauenswürdigen Plattformen durch hohe Ausfallraten einen geringeren Zins erwirtschaftet als man hier in Deutschland für Kredite zahlen muss.
Bleibt der Totalverlust durch das Plattformrisiko - das Risiko ist schwierig zu beziffern. |
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Cavy
Anmeldedatum: 18.04.2014 Beiträge: 1245
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Verfasst am: 09.01.2018, 12:26 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Ich persönlich würde niemals Geld welches ich nicht besitze risikoreich
investieren. Mag sehr konservativ sein, aber damit schlafe ich besser. |
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Zedandi
Anmeldedatum: 02.11.2016 Beiträge: 1486
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Verfasst am: 09.01.2018, 17:12 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Ich denke hier ist die Frage auch immer wie viel Fremdkapital steht zur Verfügung, wie hoch ist das monatlich frei verfügbare Einkommen und wie sicher ist dieses Einkommen/Arbeitsplatz.
Ich persönlich würde bei so niedrigen Zinsen wie man derzeit für Immobilienkredite bekommt (teilweise unterhalb der Dividendenrendite der großen Indizes und dann arbeitet auch die Inflation für dich) bis zu zwei Netto-Jahresgehältern als Kredit zum Investieren aufnehmen. Würde das dann aber nicht nur in p2p-Kredite sondern auch breit gestreut in ETFs stecken. Leider habe ich weder eine Immobilie zu beleihen, noch einen besonders sicheren Arbeitsplatz (befristeter Vertrag an der Uni...). |
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Tintin81
Anmeldedatum: 08.01.2018 Beiträge: 11
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Verfasst am: 09.01.2018, 17:44 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben: | Kannst Du den Kredit auch bei Totalverlust noch bedienen? |
Nein, natürlich nicht. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts? Das Worst-Case-Szenario sieht meiner Meinung nach so aus, dass eine der 10 Plattformen, in die ich investieren möchte, plötzlich bankrott geht. Alles was darüber hinaus geht, halte ich persönlich für extrem unwahrscheinlich. Aber korrigiert mich da gerne. |
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Zedandi
Anmeldedatum: 02.11.2016 Beiträge: 1486
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Verfasst am: 09.01.2018, 17:57 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Tintin81 hat Folgendes geschrieben: | nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben: | Kannst Du den Kredit auch bei Totalverlust noch bedienen? |
Nein, natürlich nicht. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts? Das Worst-Case-Szenario sieht meiner Meinung nach so aus, dass eine der 10 Plattformen, in die ich investieren möchte, plötzlich bankrott geht. Alles was darüber hinaus geht, halte ich persönlich für extrem unwahrscheinlich. Aber korrigiert mich da gerne. |
Das ist nicht das Worst-Case-Szenario, es können auch deutlich mehr als eine die Ohren anlegen. Ich halte zwar einen Totalverlust für ziemlich unwahrscheinlich wenn du nicht nur in BB-Kredite im Baltikum investierst, sondern sinnvoll diversifizierst. Aber damit rechnen solltest du dennoch und da du den Kredit sonst nicht bedienen kannst, würde ich nie im Leben so ein Risiko eingehen... Wenn du ihn bedienen könntest dann vielleicht (und auch dann nicht 100% p2p-Kredite) aber so wäre sogar mir das zu heiß. |
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StefanAlbert
Anmeldedatum: 02.01.2017 Beiträge: 1322 Wohnort: Schleiz
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Verfasst am: 09.01.2018, 18:16 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Tintin81 hat Folgendes geschrieben: | nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben: | Kannst Du den Kredit auch bei Totalverlust noch bedienen? |
Nein, natürlich nicht. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts? Das Worst-Case-Szenario sieht meiner Meinung nach so aus, dass eine der 10 Plattformen, in die ich investieren möchte, plötzlich bankrott geht. Alles was darüber hinaus geht, halte ich persönlich für extrem unwahrscheinlich. Aber korrigiert mich da gerne. |
Das Worst-Case Szenario sieht so aus. dass bei Bankrott einer Plattform es die anderen mitreißen könnte. Speziell bei den Buyback Anbietern.
Die Anleger verlieren das Vertrauen in die Buyback Garantie und ziehen ihr Geld ab. Dank der Liquiditätsengpässe kann kein Anbieter mehr die Garantie halten und so gehen im Dominoeffekt alle unter.
Ist alles schwer vorstellbar und dennoch möglich. In dem Fall möchte ich nicht überhebelt unterwegs sein....
Bei Smava* gibt's übrigens wieder die 1000€ Kredit auf 36 Monate zu 0% Zinsen.  _________________ Mein Blog: www.p2p-kredite-vergleich.de |
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nobodyofconsequence P2P Legende

Anmeldedatum: 02.09.2007 Beiträge: 5229
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Verfasst am: 09.01.2018, 18:28 Titel: Re: Mit Fremdkapital in P2P-Kredite investieren? |
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Tintin81 hat Folgendes geschrieben: | nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben: | Kannst Du den Kredit auch bei Totalverlust noch bedienen? |
Nein, natürlich nicht. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts? Das Worst-Case-Szenario sieht meiner Meinung nach so aus, dass eine der 10 Plattformen, in die ich investieren möchte, plötzlich bankrott geht. Alles was darüber hinaus geht, halte ich persönlich für extrem unwahrscheinlich. Aber korrigiert mich da gerne. |
Dir ist die Bedeutung des Begriffes "Worst Case Szenario" nicht klar. |
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