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Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2P?  
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Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2P?
<=5%
20%
 20%  [ 17 ]
>5% bis 10%
17%
 17%  [ 14 ]
>10% bis 25%
33%
 33%  [ 27 ]
>25% bis 50%
9%
 9%  [ 8 ]
>50%
18%
 18%  [ 15 ]
Stimmen insgesamt : 81

Autor Nachricht
KSAinvest



Anmeldedatum: 02.07.2013
Beiträge: 800

BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 05:37    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
und außer Zopa ist IMHO keine P2P Plattform profitable, d.h. die sind von Finanzierungsquellen abhängig.


Aber siehst du es nicht also Vorteil an, dass da im Moment viel passiert mit neuen Strukturen?

Ich meine das System von Mintos* und Twino* lagert ja quasi fast alle Problemzonen des p2p aus.
Die Loans sind schon vorab geprüft und werden extern verwaltet, auch das Inkasso ist ausgelagert.
Das waren/sind z.B. ja die Knackpunkte bei Bondora, dass der Aufwand der Prüfung, Verwaltung und dann Zeitweise Inkasso eintrieben bei so geringen Mengen viel zu hoch ist.
All das machen die neuen Plattformen ja gar nicht mehr. Auch die Vorfinanzierung wird von den Loan Originator übernommen, von den mindest Anteil den die Plattformen selber halten wollten, ist ja auch nix mehr über.
AM hat ja von Anfang an ebenfalls so ein Konstrukt gehabt.
AM selber ist ja eigentlich auch für nix verantwortlich.


nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
Dann kommen die ganzen Dinger mit "buyback"-Garantien. Das sind wieder so verschleierte Risiken mit Crash-Potenzial. Wenn Eine dieser Plattformen mit Öffentlichkeitswirksamkeit hopps gehen würde, tun es vermutlich alle

Naja TrustBuddy ist ja bankrott, und die haben genau dieses Feld bedient mit p2p in reinform.
Allerdings sieht es ja so aus, als ob es da am Anfag der Plattform Fehlbuchungen gab, das System an sich aber rentabel war.

nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
Das sind im Prinzip genau die Sorte Konstrukte, wegen denen die letze Finanzkrise so groß wurde (Garantien, die als sie fällig wurden den Garantiegeber überlastet haben)

Sehe ich genauso, aber eher bezogen auf die Immobilien die als Sicherheit angegeben werden vor allem im UK, Baltikum oder Spanien.
_________________
Auxmoney - Investitionen abgeschlossen
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nobodyofconsequence
P2P Legende


Anmeldedatum: 02.09.2007
Beiträge: 5229

BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 06:46    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

KSAinvest hat Folgendes geschrieben:

Aber siehst du es nicht also Vorteil an, dass da im Moment viel passiert mit neuen Strukturen?

Ehrlich gesagt vermag ich da derzeit nur einen Vorteil erkennen: Risiken werden nicht mehr von systemrelevanten Banken getragen sondern im wesentlichen von nicht-systemrelevanten Hedgefonds und deren Anlegern, also mittelbar uns allen. Wir haben also ein Trennbankensystem durch die Hintertür bekommen, das ist so OK und sinnvoll.

Systemische Vorteile bei dem ganzen FinTech-Kram vermag ich aber derzeit kaum noch zu erkennen.
Ich hatte mal die Hoffnung, dass Kleinanleger gestärkt werden (früher durfte man ja nur als "professioneller" Investor in lohnende Anlageklassen gehen), aber das wird durch den sogenannten Verbraucherschutz einerseits und Skaleneffekte andererseits komplett wieder ausgehöhlt.

Was wir sehen ist, dass durch die ganzen FinTechs das Frontend zum Kunden (die Vermarktung) von der Filialinfrastruktur der Banken zu einer internetbasierten Vertriebsstruktur der FinTechs wandert. Der Rest, insbesondere die Wertschöpfungsketten bleiben gleich, das eigentliche Geschäft machen längst wieder die selben institutionellen Investoren.

Zitat:

Ich meine das System von Mintos* und Twino* lagert ja quasi fast alle Problemzonen des p2p aus.

Überhaupt nicht. Sie schaffen genau die Klumpenrisiken die den Banken in der Finanzkrise um die Ohren geflogen sind. Siehe oben.
Sie werden auch allen beteiligten genauso um die Ohren fliegen wie damals. Das ist nämlich so bei verschleierten Risiken. Immer.

Zitat:

Die Loans sind schon vorab geprüft und werden extern verwaltet, auch das Inkasso ist ausgelagert.
Das waren/sind z.B. ja die Knackpunkte bei Bondora, dass der Aufwand der Prüfung, Verwaltung und dann Zeitweise Inkasso eintrieben bei so geringen Mengen viel zu hoch ist.

Aber der Aufwand wird doch nicht geringer dadurch, dass ihn ein anderer macht. Aus den Augen, aus dem Sinn ist doch keine Problemlösung.
Das ist wie die Story mit dem Strauß der den Kopf in den Sand steckt weil er denkt, wenn er den Löwen nicht mehr sieht, dann sei der weg.

Relevant für die Kosten ist das Volumen. Wenn das nicht genug skaliert, dann wird es teuer. Bei Twino* und Mintos* sehe ich auch keine Milliardenmärkte.

Zitat:

AM hat ja von Anfang an ebenfalls so ein Konstrukt gehabt.
AM selber ist ja eigentlich auch für nix verantwortlich.

Das ist ein großes prinzipielles Problem bei P2P. Ohne Transparenz - und die haben wir derzeit fast nirgends mehr - habe ich natürlich einen hohen Anreiz bei den Plattformen, es mit der Prüfung nicht mehr so genau zu nehmen, ist ja nicht deren Geld.

Aber Gier frisst halt Hirn. So lange die Leute - gerne auch Privatanleger - denen die Versprechungen willig abnehmen und überall ihr Geld reinwerfen, wo "Garantie" drauf steht, so lange wird das nur schlimmer werden.
Risiken? Worin sollen die denn bestehen, alle anderen machen es doch auch, so schlimm wird's schon nicht kommen, 15% sind schließlich ne ganz normale Rendite in Zeiten von Nullzinsen und Deflation...

Sorry, ich will nie wieder von irgendwem die komische Mär von den bösen Bankern hören, die ihren Kunden irgendwas aufschwatzen, ihr Geld ohne Sinn und Verstand investieren wenn man ihnen nur tolle Renditen verspricht schaffen die Kunden schon ganz alleine.

Zitat:

Naja TrustBuddy ist ja bankrott, und die haben genau dieses Feld bedient mit p2p in reinform.

Nö, die waren auch intransparent genug, dass sie ein Ponzi-Scheme aufbauen konnten. Da sind Gelder eben nicht da rein geflossen, wo sie hätten hingehen sollen.
Aber trotz alledem wird sich der Schaden für Trustbuddy-Kunden sogar noch in Grenzen halten, die Rede ist derzeit von 25%.

Zitat:

Sehe ich genauso, aber eher bezogen auf die Immobilien die als Sicherheit angegeben werden vor allem im UK, Baltikum oder Spanien.

Ja, wobei es natürlich im Prinzip egal ist, wo die Forderung her kommt. Bei einer unbesicherten Forderung sind die Verluste in der Regel ja noch größer. Nur dreht da halt selten jemand so ein großes Rad. Einfach so jemandem ohne Einkommen 100TEURO in die Hand drücken macht niemand. Aber jemandem auf eine angeblich eine Immobilie mit angeblichem Wert von einer Mio einen Riesenkredit mit negativer Tilgung andrehen... ist ja alles "besichert".
Da ist es wieder das Problem: erst das falsche Gefühl von Sicherheit schafft die wirklich großen Risiken.

Wenn man weiß, dass man hohe Risiken eingeht, dann kann man das berücksichtigen, aber sobald man die verschleiert fangen die Leute an, verrückt zu spielen.

Das schlimme ist, dass sowas politisch immer auch noch gefördert wird, gerade von gutmeinenden Anlegerbevormundern. Da heißt es dann, die Anbieter müssten Verantwortung übernehmen und laber Rhabarber aber was man damit effektiv macht ist einerseits wieder die systemischen Risiken schaffen, die man ja angeblich nicht wollte (denn nix anderes ist eine "Anbieter mit Verantwortung", denn wenn der an seiner Verantwortung pleite geht, dann ist alles weg). Und andererseits schafft man wieder Finanzmonopole, weil man Kleinanlegern nur noch erlaubt, die bösen sichtbaren Risiken über professionelle Mittler einzugehen die dann munter wieder Risiken aggregieren können. Gehen sie zurück auf Los, zeihen sie 1 Mrd. Hebeleffekt ein....
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Synth79



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BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 10:32    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

KSAinvest hat Folgendes geschrieben:
nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
Wow. Ich habe jetzt mal gestimmt und die Ergebnisse gesehen und ich muss sagen, ich bin schockiert. Shocked


Also mich wundert es jetzt nicht um bedingt.
Ich denke, dass viele die hier Aktive sind so zur Klasse "Mittelstand" gehören,
und so zwischen 5.000 - 10.000 Euro zum Anlegen haben. - Wäre ja vielleicht auch mal nee Umfrage wert wie viel Euro im Durchschnitt angelegt wird.

Ich meine selbst wenn du 50.000 Euro an liquiden Vermögen hast und davon 10% in p2p anlegst sind das "nur" 5.000 Euro.
Wenn man dann noch zwischen verschieden (2-3) Plattformen aufteilt, lohnen sich Anlagen einfach kaum noch.


Mich wundert es auch nicht.
Claus hat mal geschrieben, dass sich der Aufwand für alles unter 10.000€ eigentlich nicht rechnet.
Ich finde er hat absolut Recht!
Demnach ist der Betrag eben bei einem anderen mehr und beim nächsten weniger.
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rypeli



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BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 14:11    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

Buyback ist nicht das Problem, das lenkt vom wesentlichen ab. Entscheidend bei jedem Kreditgeschäft ist immer eine Sache: Kann/wird der KN seinen Kredit zurückzahlen? Mikrokredite/Payday Loans sind da etwas komplett anderes als die Hypothekenkredite, die zur Subprime Krise geführt haben. Aufgrund der hohen Verzinsung und sehr kurzen Laufzeit ist das eine Goldgrube für Twino* und Mintos. Auch die Risikosteuerung ist viel einfacher, als bei Hypothekenkredite die über 10-30 Jahre laufen. Twino* und Mintos* sehen bei monatlichen Fälligkeiten praktisch immer in Echtzeit, ob und wie gut das Modell funktioniert. Wenn es suboptimal läuft kann über die Zinsschraube praktisch unmittelbar in das System eingegriffen werden und das hat dann auch sofortige Auswirkungen für die neuen Mikrokredite. Und die amerikanischen Großbanken mit ihren aufgeblähten Strukturkosten kann man nicht mit den erheblich kostengünstigeren p2p companies vergleichen - da liegen Welten dazwischen. Also bitte nicht alles in einen Topf werfen.

Und die Sicherheit ? Absolute Sicherheit gibt es nicht und die wird es nie geben, weder bei der Deutschen Bank, bei Goldmann Sachs, an der Börse noch bei Twino, Mintos* oder Bondora.




nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
KSAinvest hat Folgendes geschrieben:

Aber siehst du es nicht also Vorteil an, dass da im Moment viel passiert mit neuen Strukturen?

Ehrlich gesagt vermag ich da derzeit nur einen Vorteil erkennen: Risiken werden nicht mehr von systemrelevanten Banken getragen sondern im wesentlichen von nicht-systemrelevanten Hedgefonds und deren Anlegern, also mittelbar uns allen. Wir haben also ein Trennbankensystem durch die Hintertür bekommen, das ist so OK und sinnvoll.

Systemische Vorteile bei dem ganzen FinTech-Kram vermag ich aber derzeit kaum noch zu erkennen.
Ich hatte mal die Hoffnung, dass Kleinanleger gestärkt werden (früher durfte man ja nur als "professioneller" Investor in lohnende Anlageklassen gehen), aber das wird durch den sogenannten Verbraucherschutz einerseits und Skaleneffekte andererseits komplett wieder ausgehöhlt.

Was wir sehen ist, dass durch die ganzen FinTechs das Frontend zum Kunden (die Vermarktung) von der Filialinfrastruktur der Banken zu einer internetbasierten Vertriebsstruktur der FinTechs wandert. Der Rest, insbesondere die Wertschöpfungsketten bleiben gleich, das eigentliche Geschäft machen längst wieder die selben institutionellen Investoren.

Zitat:

Ich meine das System von Mintos* und Twino* lagert ja quasi fast alle Problemzonen des p2p aus.

Überhaupt nicht. Sie schaffen genau die Klumpenrisiken die den Banken in der Finanzkrise um die Ohren geflogen sind. Siehe oben.
Sie werden auch allen beteiligten genauso um die Ohren fliegen wie damals. Das ist nämlich so bei verschleierten Risiken. Immer.

Zitat:

Die Loans sind schon vorab geprüft und werden extern verwaltet, auch das Inkasso ist ausgelagert.
Das waren/sind z.B. ja die Knackpunkte bei Bondora, dass der Aufwand der Prüfung, Verwaltung und dann Zeitweise Inkasso eintrieben bei so geringen Mengen viel zu hoch ist.

Aber der Aufwand wird doch nicht geringer dadurch, dass ihn ein anderer macht. Aus den Augen, aus dem Sinn ist doch keine Problemlösung.
Das ist wie die Story mit dem Strauß der den Kopf in den Sand steckt weil er denkt, wenn er den Löwen nicht mehr sieht, dann sei der weg.

Relevant für die Kosten ist das Volumen. Wenn das nicht genug skaliert, dann wird es teuer. Bei Twino* und Mintos* sehe ich auch keine Milliardenmärkte.

Zitat:

AM hat ja von Anfang an ebenfalls so ein Konstrukt gehabt.
AM selber ist ja eigentlich auch für nix verantwortlich.

Das ist ein großes prinzipielles Problem bei P2P. Ohne Transparenz - und die haben wir derzeit fast nirgends mehr - habe ich natürlich einen hohen Anreiz bei den Plattformen, es mit der Prüfung nicht mehr so genau zu nehmen, ist ja nicht deren Geld.

Aber Gier frisst halt Hirn. So lange die Leute - gerne auch Privatanleger - denen die Versprechungen willig abnehmen und überall ihr Geld reinwerfen, wo "Garantie" drauf steht, so lange wird das nur schlimmer werden.
Risiken? Worin sollen die denn bestehen, alle anderen machen es doch auch, so schlimm wird's schon nicht kommen, 15% sind schließlich ne ganz normale Rendite in Zeiten von Nullzinsen und Deflation...

Sorry, ich will nie wieder von irgendwem die komische Mär von den bösen Bankern hören, die ihren Kunden irgendwas aufschwatzen, ihr Geld ohne Sinn und Verstand investieren wenn man ihnen nur tolle Renditen verspricht schaffen die Kunden schon ganz alleine.

Zitat:

Naja TrustBuddy ist ja bankrott, und die haben genau dieses Feld bedient mit p2p in reinform.

Nö, die waren auch intransparent genug, dass sie ein Ponzi-Scheme aufbauen konnten. Da sind Gelder eben nicht da rein geflossen, wo sie hätten hingehen sollen.
Aber trotz alledem wird sich der Schaden für Trustbuddy-Kunden sogar noch in Grenzen halten, die Rede ist derzeit von 25%.

Zitat:

Sehe ich genauso, aber eher bezogen auf die Immobilien die als Sicherheit angegeben werden vor allem im UK, Baltikum oder Spanien.

Ja, wobei es natürlich im Prinzip egal ist, wo die Forderung her kommt. Bei einer unbesicherten Forderung sind die Verluste in der Regel ja noch größer. Nur dreht da halt selten jemand so ein großes Rad. Einfach so jemandem ohne Einkommen 100TEURO in die Hand drücken macht niemand. Aber jemandem auf eine angeblich eine Immobilie mit angeblichem Wert von einer Mio einen Riesenkredit mit negativer Tilgung andrehen... ist ja alles "besichert".
Da ist es wieder das Problem: erst das falsche Gefühl von Sicherheit schafft die wirklich großen Risiken.

Wenn man weiß, dass man hohe Risiken eingeht, dann kann man das berücksichtigen, aber sobald man die verschleiert fangen die Leute an, verrückt zu spielen.

Das schlimme ist, dass sowas politisch immer auch noch gefördert wird, gerade von gutmeinenden Anlegerbevormundern. Da heißt es dann, die Anbieter müssten Verantwortung übernehmen und laber Rhabarber aber was man damit effektiv macht ist einerseits wieder die systemischen Risiken schaffen, die man ja angeblich nicht wollte (denn nix anderes ist eine "Anbieter mit Verantwortung", denn wenn der an seiner Verantwortung pleite geht, dann ist alles weg). Und andererseits schafft man wieder Finanzmonopole, weil man Kleinanlegern nur noch erlaubt, die bösen sichtbaren Risiken über professionelle Mittler einzugehen die dann munter wieder Risiken aggregieren können. Gehen sie zurück auf Los, zeihen sie 1 Mrd. Hebeleffekt ein....
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nobodyofconsequence
P2P Legende


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BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 14:32    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

rypeli hat Folgendes geschrieben:
Auch die Risikosteuerung ist viel einfacher, als bei Hypothekenkredite die über 10-30 Jahre laufen. Twino* und Mintos* sehen bei monatlichen Fälligkeiten praktisch immer in Echtzeit, ob und wie gut das Modell funktioniert. Wenn es suboptimal läuft kann über die Zinsschraube praktisch unmittelbar in das System eingegriffen werden und das hat dann auch sofortige Auswirkungen für die neuen Mikrokredite.


Genau.
Und warum verlieren Kreditech und Wonga, beide nun keine Anfänger mehr und ziemlich gut aufgestellt, so viel Geld damit, wenn das alles so super einfach ist?

Du kannst über die Zinshöhe keine übermäßigen Verluste ausgleichen, das kommt ganz schnell an seine Grenzen, weil höhere Zinsen die nicht bezahlt werden Dir auch nix bringen und den guten Kunden noch die Zinsen zu erhöhen senkt deren Anteil an Deiner Kundschaft weiter. Du bist ja nicht alleine auf dem Markt, so wie die ganzen neuen Kredithaie sich da inzwischen gegenseitig die Füße platt treten.
Du kommst da ganz schnell in einen Kreislauf, wo das Erhöhen der Zinsen Dein Ergebnis nicht verbessert weil die Verschlechterung der Population die höheren Einnahmen überkompensiert. Das ist ein ganz schwieriges Geschäft.

Preisfrage: wenn das Erhöhen der Zinsen so einfach wäre, warum nimmst Du dann nicht von Anfang an mehr?

Nein, Risk-Management funktioniert ausschließlich über das bessere Filtern der Kunden, Volumen machst Du damit aber nicht.

Außerdem waren es nicht die "aufgeblähten Kostenstrukturen", die den Banken die Finanzkrise beschert haben, sondern faule Kredite.
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rypeli



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BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 15:17    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

Genau. Ich habe nicht gesagt, dass es "super einfach" ist - es bleibt ein Kreditgeschäft mit Risiken. Vielleicht liegen unsere Meinungen garnicht so weit auseinander? Wie können wir herausfinden, welchen der hier im Forum populären Plattformen (bondora, mintos, Twino* etc) es finanziell gut oder schlecht geht? Das wäre eine spannende Diskussion, die uns allen weiterhelfen könnte.

Zuletzt bearbeitet von rypeli am 25.01.2016, 16:08, insgesamt einmal bearbeitet
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Oktaeder
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BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 15:45    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

@rypeli lass das mal mit dem fullquote. Ich kenne andere Foren da wärst du jetzt raus. Wozu brauch man den KOMPLETTEN Text, der einen Beitrag drüber steht, nochmal komplett von dir zitiert? Wähle unten "Antwort erstellen".
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rypeli



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BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 16:05    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

ok danke für den hinweis
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 20:15    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

Du wirst nie ohne weiteres herausfinden, wie es einer Firma geht. Das ist ja das Problem. Bilanzen gibt's nach ein oder zwei Jahren aber selbst wenn jemand börsennotiert ist und quartalsweise berichtet: letztlich willst Du die Liquidität wissen und die kann man ziemlich verschleiern.

Keine Plattform wird Dir sagen: "hey, wir haben da ein drohendes Liquiditätsproblem, bitte investiert fleißig, damit Eure Altkredite nicht gefährdet sind..."

Ein etwas besserer Ansatz sind externe Sicherungspools wie sie manche Plattformen haben (Mintos, gleube ich, auch). Aber letztlich ist es da ähnlich: es wird auch niemand vor einer leer laufenden Sicherung warnen, sonst könnten sie ja gleich zu machen.

Nein, am besten ist es IMHO immer noch, das Risiko von Plattform und Kredit zu trennen, auch wenn's zu Moral Hazard führt.
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KSAinvest



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BeitragVerfasst am: 27.01.2016, 06:16    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

rypeli hat Folgendes geschrieben:
Wie können wir herausfinden, welchen der hier im Forum populären Plattformen (bondora, mintos, Twino* etc) es finanziell gut oder schlecht geht


Ein weiteres Problem ist aber bei Mintos* (Twino auch?), dass es primär ja gar
nicht darum geht ob die Plattform an sich rentable ist.
Viel wichtiger ist der Loan Originator, und da habe wir ja jetzt eher dürftige Daten bekommen was z.B. creamfinace angeht.
Obwohl man sagen muss Debifo von Mintos* schon glaube ich seit 1995 am Markt scheint ja ganz anständig zu sein. Die wiederum geben auch keine buyback Garantie und liegen eher im niedrigen wenn auch zweistelligen Zinsbereich.

Denn selbst wenn die Plattform rentable ist, glaube ich kaum das die einspringt wenn die Garantie des Loan Originator nicht mehr greift.
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Aalfiete
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BeitragVerfasst am: 30.01.2016, 13:00    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

KSAinvest hat Folgendes geschrieben:
Denn selbst wenn die Plattform rentable ist, glaube ich kaum das die einspringt wenn die Garantie des Loan Originator nicht mehr greift.


Hast Du vielleicht übersehen, daher zur Information:

Zitat:
Mintos
Mitarbeiter von Mintos


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BeitragVerfasst am: 26.01.2016, 18:12 Titel: Re: Rückkauf von überfälligen Forderungen durch Mintos Antworten mit Zitat
The Buyback Guarantee is provided by the Loan Originator, not Mintos. In case the guarantee could not be fulfilled the investors would continue to have a direct claim towards the borrower. Under current structure if the Loan Originator would go bust we as Mintos* would take over loan servicing as set out in the assignment agreement under section Assignee’s Authorization to Mintos.
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nobodyofconsequence
P2P Legende


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Beiträge: 5229

BeitragVerfasst am: 30.01.2016, 14:59    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

Das stelle ich mir übrigens spannend vor.
Die Originator sind ja z.T. in anderen Ländern unterwegs, als Mintos* selbst, oder? Wenn die da dann die Collection machen müssen... Wird bestimmt interessant.

Ansonsten ist das natürlich schon eine hilfreiche Regelung, man muss nicht erst jemanden suchen.
Steht was zu Preisen drin?
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Aalfiete
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BeitragVerfasst am: 30.01.2016, 15:15    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

Ich habe nur den Mintos-Beitrag aus dem anderen Thread komplett kopiert. War alles an Infos.
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Scripophix



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Beiträge: 2205
Wohnort: HL

BeitragVerfasst am: 30.01.2016, 15:18    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

Unabhägig davon, dass ich den Anfang ... "Under current structure if the Loan Originator ...." .... so nicht verstehe, frage ich mich, wie Mintos* das abgrenzen will. Denn Creamf. wird ja wohl bei den Mengen nicht nur über Mintos* refinanzieren, sondern auch "Mintos-freie Darlehen" vergeben. Rennt dann ein Insolvenzverwalter neben Mintos* den KN hinterher?

Und was ist mit denen, die Mintos* nur zu 50 % finanziert (da gab es ja zuletzt Irritationen wegen der halben Zinsen auf die Hälfte...)?

Klingt gut, aber da sind viele viele ???????????
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Gruss aus dem Norden
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nobodyofconsequence
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Beiträge: 5229

BeitragVerfasst am: 30.01.2016, 17:06    Titel: Re: Wieviel Prozent des Gesamtvermögens investiert ihr in P2 Antworten mit Zitat

Scripophix hat Folgendes geschrieben:
Unabhägig davon, dass ich den Anfang ... "Under current structure if the Loan Originator ...." .... so nicht verstehe


Sondern? Wie verstehst Du das?
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